GfC Deutschland

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00:00:01: Euch ein ganz herzliches Dankeschön auch von meiner Seite, dass ihr gekommen seid und das ihr diesen Abend mit euren Liedern bereichert.

00:00:09: Wirklich bereichart weil das was ihr so von euch gebt, das klingt überzeugend.

00:00:14: allerdings aber ich gerade so gedacht ein bisschen müssen wir noch an der Synchronisation zwischen mir und euch arbeiten, weil ich eingeladen worden bin den Glauben den Leuten nah zu bringen.

00:00:27: und predige entsprechend Glaube glaube an Jesus und ihr stellt euch her und sagt, glaube nicht.

00:00:36: Aber da merken wir ja an diesen ersten Strophen, die ihr gesungen habt.

00:00:40: Das ist natürlich im großen Spektrum der Religion, der Weltanschauung und selbst gewisser christlicher Gruppen wie wir das von Heiko gehört haben so manchen Irrglauben oder verschobenen oder verzerrten Glauben gibt.

00:00:55: Und darum ist es so wichtig dass wir genau hinschauen denn schnell kann man glauben an Jesus zu glauben, ihn nachzufolgen.

00:01:05: Heißt das ich gewisse Pflichten erfüllen muss?

00:01:07: Dass sich also unter einem gewissen Druck eine gewisse Leistung bringen muss um dann bei Gott angenommen zu sein.

00:01:15: Das Evangelium sagt ja was ganz anderes dass du angenommen bist von einem Genädigen von einem lieben Gott und dass er dich aufrichten will ja und dass Er für immer wie ihr gesungen habt an unserer Seite sein möchte.

00:01:30: Dir lieber Heiko, ganz herzlichen Dank für diesen sehr ehrlichen Einblick in dein Leben und deinen Werdegang.

00:01:36: Ich habe Heiko Savatski ja die letzten Tage ein wenig kennengelernt als einen engagierten Pastor- und Mitarbeiter dieser Gemeinde.

00:01:44: Vorher hat man noch nicht sehr viel miteinander zu tun gehabt.

00:01:47: Und als du so anfingst hier von dir zu erzählen hab ich zunächst einmal den Eindruck gehabt er redet von jemand anderem erzählt über einen jungen Mann, den ich sogar nicht kennen gelernt Und da sehe ich schon, also aus meiner Perspektive zumindest eine ganz gewaltige Entwicklung und erkenne dass Gott einen Menschen verändern kann.

00:02:11: Und einer der selber so diesen Eindruck vermittelt bekommen hat du kannst nichts wenn ich an deine Moderation hier denken kann zu einem gemacht hat, der also mit großer Selbstverständlichkeit einer Gemeinde vorstehen kann und auch eine Traurgemeinde vor stehen kann um die Frohe Botschaft von Jesus weiterzugeben.

00:02:33: Also herzlichen Dank noch einmal für für deinen Beitrag und deine Hinführung zu diesem Thema, das uns heute Abend beschäftigen soll wenn wir über Verzagtheit sprechen.

00:02:45: Es mag sein dass es manche gibt die sich in so einer Themenvorgabe gar nicht wiederfinden weil ihr so ein gewisses Selbstbewusstsein an den Tag legt und sagt also was heißt verzerkt halt?

00:02:57: Man muss die Dinge positiv sehen!

00:02:59: Und ich bin auch sehr dafür.

00:03:03: Und trotzdem habe ich genügend Menschen kennengelernt, die eben geknickt sind.

00:03:09: Die eben Ähnliches vermittelt bekommen haben wie wir das von Heiko gehört haben, die alles andere als aufrecht durchs Leben gehen.

00:03:19: in Niedersachsen bei so einer Veranstaltungsreihe, bei einem Arzteepaar untergebracht gewesen.

00:03:27: Da hatte ich mein Quartier während der Tage einer solchen Veranstaltung Reihe und auch da habe ich über dieses Thema gesprochen.

00:03:36: Wir sprachen so miteinander.

00:03:38: Andreas, so heißt dieser Arzt ... Ich hab ihn gefragt, sag mal was sind denn die häufigsten Probleme wenn Menschen zu dir und zu deiner Frau in die Praxis kommen?

00:03:49: Und dann hat er auf den Einladungsfleige seiner gesagt das ist das häufigste Problem.

00:03:55: Ich habe so viele unter meinen Patienten, die eben verzagt sind Die deprimiert sind, erschöpft sind, die einfach nicht mehr können was dann sogar bis hin zu körperlichen Auswirkungen und Erkrankungen führen kann.

00:04:14: Also ich glaube, dass das, was wir heute Abend besprechen sehr wohl ein relevantes Thema ist.

00:04:22: Ein verzweifelter Mensch hat einmal gesagt, das einzige, was mich hier noch hält, Alles ist der einzige Grund, wäre weiterzuleben.

00:04:36: Dann ist einer da schon sehr tief gekommen.

00:04:42: Physikalisch gesehen hält uns natürlich alle miteinander die Erdanziehung selbstverständlich aber inneren Halt gibt uns diese Welt eben nicht so sehr sie auch Anziehungen vielleicht vorgaukeln möchte, so viel Anziehung aus ihr vielleicht auch oder von ihr ausgeht.

00:05:07: Das was wir jetzt gehört haben in euren Liedern in dem was sowohl Dan als auch Heiko gesagt haben geht hervor dass wir als Christen gehalten sind von Gott Und ich reihe mich ein.

00:05:20: Ich habe meinen Halt in meinem Gott gefunden und das möchte ich genauso deutlich auch weiter sagen, wie wir das von anderen gehört

00:05:31: haben.".

00:05:31: Ein altes Lied, das im Diakonissen Mutterhaus Eidlingen entstanden ist heißt es Herr weil mich festhält deine starke Hand vertraue ich still!

00:05:42: Und dann geht es weiter, weil du vor Liebe dich zu mir gewandt Vertraue ich still.

00:05:52: Wie sich Jesus in Liebe einem Menschen zuwendet, davon erzählt der Text über den ich heute Abend reden möchte oder den ich gerne meinen Ausführungen zugrunde legen möchte wiederum aus dem Lukas Evangelium.

00:06:11: Ich möchte uns das zunächst einmal vorlesen aus dem dreizehnten Kapitel.

00:06:18: Jesus lehrte an einem Sabbat in einer Synagoge, heißt es da.

00:06:24: Unter den Zuhörern war eine Frau die seit achtzehn Jahren unter einem bösen Geist zu leiden hatte der sie mit einer Krankheit plagte.

00:06:35: Sie war verkrümmt und völlig unfähig sich aufzurichten.

00:06:40: Jesus bemerkte sie und rief sie zu sich.

00:06:44: Liebe Frau, sagte er du bist frei von deinem

00:06:47: Leiden.".

00:06:48: Und er legte ihr die Hände auf.

00:06:50: im selben Augenblick konnte sie sich wieder aufrichten und fing an Gott zu preisen.

00:06:57: Doch der Synagogenvorsteher war empört darüber, dass Jesus die Frau am Sabbat geheilt hatte.

00:07:04: Er sagte zu der versammelten Menge.

00:07:06: es gibt sechs Tage, die zum Arbeiten da sind.

00:07:09: an denen könnt ihr kommen und euch heilen lassen aber nicht am Sabbatt!

00:07:16: Der Herr entgegnete ihm ihr Heuchland bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder seinen Esel vom Futterplatz los und führt ihn zur Tränke.

00:07:28: Und diese Frau hier, die der Satan volle achtzehn Jahre lang gebunden hielt und die doch eine Tochter Abrahams ist, die sollte man am Sabbatt nicht von ihren Fesseln befreien dürfen?

00:07:42: Diese Antwort brachte Jesus alle seine Gegner in größte Verlegenheit.

00:07:50: Das ganze Volk jedoch freute sich über all die wunderbaren Dinge, die durch ihn

00:07:56: geschahen.".

00:08:02: Jesus lehrt.

00:08:03: Er war ein Prediger mit besonderer Vollmacht und immer wieder kamen viele Menschen, um ihn zu hören weil sie gemerkt haben hier redet nicht einer eine Theorie irgendwelche theologischen Zusammenhänge die hier dogmatisch aufgearbeitet werden sondern hier spricht sozusagen der gute Hirte zu seiner Hirte.

00:08:28: es heißt hier er lehrte am sabbat in einer der Synagogen.

00:08:34: Nun, der Sabbat ist ein besonderer Tag!

00:08:37: Heute wird bei den Juden dieser Sabbats begangen.

00:08:41: Bei uns als Christen ist es der Sonntag also ein besonderer Tag und die Synagoge.

00:08:51: Synagoge heißt wörtlich übersetzt Versammlungshaus.

00:08:55: Und dort treffen sich die Mitglieder der jüdischen Gemeinde zum Beten und auch zum Feiern, zum Lernen, zum Diskutieren.

00:09:03: also ein Sabbat und eine Synagoe sind hier Zunächst einmal erwähnt.

00:09:10: und wisst ihr, wenn jeder Tag ein Werktag wäre und jedes Haus nur von Menschen bewohnt wäre dann hätten wir keinen Platz mehr für Gott.

00:09:24: Weder zeitlich noch was einen Raum betrifft!

00:09:28: Und das ist ein Dilemma dass viele Menschen heute die weder einen Sonntag als Sonntagsbegehen noch jemals ein Gotteshaus betreten mit sich herumtragen, dass sie keinen Platz mehr für Gott haben.

00:09:43: Keinen Ort wo Sie ankommen da, wo eben einer ist der Sie ermutigen will, der Sie aufrichten will, wer Ihnen eine Perspektive eröffnen möchte die eben überall diese weltlichen Probleme weit weit

00:09:58: hinausgeht.".

00:10:01: Wenn dem so wäre, es gäbe nicht diesen besonderen Tag.

00:10:05: Es gäbe diese besonderen Orte der Begegnung mit Gott dann wäre unser Blick nur auf das irdische Gerichtet und wegen der Erdanziehung.

00:10:16: Und weil wir Kopfmenschen sind, wäre unsere Körperhaltung bald die jener Frau.

00:10:22: Dann wären wir nämlich auch ziemlich gebückt, weil wir ja immer nur nach unten schauen!

00:10:27: Weil wir ja nur mit irdischem beschäftigt

00:10:30: sind.".

00:10:31: Ohne Gott, das ist meine Überzeugung.

00:10:34: Ohne God lebt einer ohne Hoffnung!

00:10:37: Lebt einer gebückt wie ein Fan des VfB, der heute wir mal nicht gewonnen

00:10:43: hat.".

00:10:45: Und diese Frau läuft irgendwie so gebückt, als wenn sie etwas suchen würde.

00:10:49: Oder das ist ja auch die Körperhaltung von jemandem?

00:10:53: Als wenn er irgendwie auf der Suche wäre!

00:10:55: Wenn das ja noch bei Leuten, die gebückt durchs Leben gehen, der Fall wäre.

00:11:00: Manchmal sind es besonders solche, die auf der suche sind, die denen es gut geht.

00:11:05: Die fragen gar nicht so dieser existenziellen Fragen diese Suche nach Gott, die vermisst man bei diesen Leuten.

00:11:13: Aber hier hat man fast den Eindruck zumindest mal wenn man so ihre Körperhaltung ansieht sie ist auf der Suche und zum Glück hat sie den Weg in die Synagoge gefunden oder dass du heute Abend hier bist das ist auch ein Nicht-Zufall, das ist ein glücklicher Umstand würde ich sagen dass du gekommen bist in ein solches Haus, wo wir uns mal sehr bewusst über diesen Abend mit Gott auseinandersetzen wollen.

00:11:45: Gott trifft uns gerne und er macht es sehr gerne mit uns Termine am Sabbat aus!

00:11:51: Und morgen weil wir hier ein christliches landchristische Gesellschaft sind ist wiederum eine gute Gelegenheit eben zu einem Gottesdienst zu kommen.

00:12:00: Gerne auch hierherzukommen, natürlich gibt es Alternativ viele andere Möglichkeiten aber wir wollen ja hiermorgen weitermachen wenn es um Sicherheit geht und Geld geht.

00:12:11: das scheint mir für die Sparbern ein besonders bedeutsames Thema morgen zu sein.

00:12:15: also jetzt schon einmal die Einladung einen Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde für Christus mitzuerleben.

00:12:23: Also Gott macht es gerne am Sabbatstermine mit uns in so einem besonderen Haus.

00:12:29: Nun, der Synagogenvorsteher zitiert ja dann nachdem das Wundergeschehen war den Anfang des vierten Gebotes, wenn er schimpft sechs Tage sind ist an denen man arbeiten soll.

00:12:43: Und wie geht dieses Gebot weiter?

00:12:45: Wir sagen, sechs Tage soll man arbeiten und am siebten Tag soll man ruhen.

00:12:51: Ist das die korrekte Wiedergabe des Geboten aus den zehn geboten?

00:12:56: Sechs Tage sollen wir arbeiten, am sieben Tag sollen wir ruhen?

00:13:01: Nun im zweiten Buch Mosekapitel zwanzig wo die Gebote aufgelistet Da steht es etwas anders.

00:13:07: Da steht, sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Arbeit tun aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn deinen Gott!

00:13:17: Da ist zunächst einmal vom Ausruhen gar keine Rede.

00:13:22: das ist sicherlich eine Folge wenn wir vor Gott zur Ruhe kommen in anderen Stellen des alten Testamentes, die sich auf dieses Gebot beziehen.

00:13:32: Da ist sehr wohl auch die Rede von der Ruhe.

00:13:35: aber hier heißt es Der siebte Tag isst Sabbat für den Herrn deinen Gott.

00:13:41: Und wer nicht nur die Erdanziehung, sondern Gott uns halten soll und sie vielleicht einen gewissen Neid entwickeln, solchen Gegenüber, die davon reden dass Gott ihr Leben in der Hand hat.

00:13:54: Die ein wenig diese Sicherheit auch zum Ausdruck bringen durch Ihr Gottvertrauen.

00:14:01: nun dann sollten wir den Sabbat halten.

00:14:05: wenn Gott uns Halten soll sollten wir Den Sabbats halten.

00:14:10: Und Sabbat ist eben Sabbat für den Herrn, ist eine besondere Zeit in jeder neuen Woche.

00:14:17: Sabbat heißt nicht alle Viere von sich strecken wie viele das machen sondern sich nach ihm ausstrecken.

00:14:24: Das heisst Sabbats!

00:14:27: Eben an diesem Tag ihm auch Platz einzuräumen über ihn nachzudenken und seinen Wort aufzuschlagen in der Bibel zu lesen.

00:14:37: zu dir persönlich reden zu lassen und auf dieses Reden zu antworten, indem wir beten.

00:14:43: Denn beten auch heute Abend vor dieser Veranstaltung das ist ja nicht irgendwie nur so eine formelle Angewohnheit sondern es ist wirklich ein zum Ausdruck bringen der Abhängigkeit von Gott Art von intensiver Gemeinschaft.

00:14:59: Ein Gesprächspartner ist doch immer einer mit dem man zu tun hat, von dem man etwas erfahren will.

00:15:07: Das war ja eine schöne Gesprächsatmosphäre die ihr mit euren beiden Sesseln hier vorhin gezeigt habt und so dürfen wir in einer ähnlich vertrauten Umgebung unsere Zeiten einrichten in unserem Alltag, indem wir mit Gott Umgang haben und mit ihm reden.

00:15:26: Also uns auch nach ihm ausstrecken.

00:15:29: Probier es doch einfach mal aus!

00:15:31: Und such einmal regelmäßig die Nähe des Herrn.

00:15:35: so werden gebeugte Menschen wieder

00:15:37: gerade.".

00:15:39: Das ist allerdings nicht alles.

00:15:41: das ist vielleicht so ein biblisch seelsorgerlicher Rat Auch für uns, die wir bereits Christen sind.

00:15:50: Die wir ja auch manchmal ein bisschen bedrückt sind.

00:15:56: Das ist garantiert der Fall!

00:15:59: Meine Botschaft heute Abend beinhaltet noch mehr.

00:16:04: das Evangelium geht noch weiter als über so einen praktischen Tipp hinaus dass wir den Sabbat ernst nehmen sollen.

00:16:13: Und von daher möchte ich gerne von dem, was wir eben in diesem Bibeltext gelesen haben drei Aspekte ableiten die ich so entdeckt habe.

00:16:22: Es ist wie eine Gliederung in diesem Text das erst einmal die Rede davon ist dass Jesus diese Frau gesehen hat.

00:16:29: Jesus sieht sie.

00:16:30: zweitens Jesus ruft sie und drittens Jesus heilt und befreit diese Frau.

00:16:38: Das schauen wir uns jetzt mal im Einzelnen an.

00:16:42: Also Jesus predigt an einem Sabbat in der Synagoge.

00:16:48: Vor ihm sitzt die versammelte Gemeinde zum einen, die ältesten der gemeinde angesehenewürdige Männer aber auch junge Männer.

00:16:59: wenn junge Männer nicht nur auf dem Sportplatz sondern auch im Gottesdienst Einsatz zeigen, dann finde ich das begeisternd und solche werden auch dabei gewesen sein.

00:17:11: Da sind außerdem junge Frauen schöne Mädchen fleißige Hände alle die bildeten die Zuhörerschaft von Jesus in dieser Synagoge.

00:17:21: aber von all den jetzt gerade von mir genannten ist im Text überhaupt keine Rede sondern nur von einer einzigen Person und das war diese arme, gekrümmte wahrscheinlich nicht besonders ansehnliche Frau.

00:17:39: Und für sie unterbricht Jesus seine Rede und es heißt Jesus sah sie!

00:17:47: Und das sicherlich nicht weil Sie so schön anzusehen waren sowie andere Männer einer Frau vielleicht hinterher schauen.

00:17:56: Das war überhaupt nicht die Motivation von dass er sie angeschaut hat.

00:18:03: Denn Jesus kam nicht in diese Welt, weil wir so gerade wären, so aufrecht, so hoch verehrt und wohl genährt sondern wegen unseres Elends.

00:18:20: um uns in unserem Elend zu begegnen, nicht einfach nur um uns zu besuchen und irgendwie eine gemütliche Zeit auf dem Sofa miteinander zu verbringen.

00:18:32: Er kam, um uns befreien!

00:18:34: Deshalb trat er in unsere Welt ein.

00:18:37: Deshalb feiern wir am Ende des Jahres Weihnachten.

00:18:40: Jesus kam, er wurde Mensch, nahm Fleisch und Blut an Aus Mitleid zu uns, um einer von uns zu werden.

00:18:49: Um sich auf unser Niveau zu begeben und ich möchte sagen hineinzuknien in das Elend dieser Welt.

00:18:57: Er kam weil wir ihm am Herzen liegen.

00:19:02: Weil hier so viele krumm sind!

00:19:05: Weil hierso viele unaufrichtig sind!

00:19:16: Jesus sieht die, die sich klein fühlen.

00:19:19: Klein gemacht werden, von den Lehrern gesagt worden, schau erst mal und wahrscheinlich wird er gar nichts aus dir werden.

00:19:27: Jesus sieht solche, die auch heute hier sitzen und sich klein gemacht führen!

00:19:33: Er sieht sie enttäuschten, er sieht die mit unterschiedlichen Niederlagen zu kämpfen haben und die sich vielleicht nicht trauen, sich mal irgendjemandem anzuvertrauen.

00:19:46: Und mal so ein bisschen Luft auch an diese inneren Verletzungen zu lassen, sodass das Ganze irgendwann heilen kann.

00:19:57: Er sieht die verzagten!

00:20:02: Der Mut fehlt, dass selbst Vertrauen fehlt.

00:20:05: Die, die zwischen den Stühlen setzen... Die glauben nicht so recht, dass was die Christen hier vertreten.

00:20:12: Aber unglaublich wollen sie auch nicht sein.

00:20:14: und da gibt es so manche, die wissen gar nicht so richtig wo sie hingehören haben im Blick auf das was die Bibel sagt über Gottes Kinder so eine gewisse Identitätskrise.

00:20:27: Er sieht auch die dies zu Hause kaum noch aushalten usw.

00:20:31: Nun ich bin nicht Jesus!

00:20:33: Und ich kenne jetzt deine persönliche Biografie Kenne dein Elend nicht im Einzelnen, aber ich weiß dass jeder so seine persönliche Baustelle hat.

00:20:45: Ich bin ziemlich überzeugt davon das keiner hier ist der nicht irgendwo in seinem Lebensunbereich hat wo er sagt oh ich schäme mich ein wenig dafür und ich komme mit diesem oder jenem Problem einfach nicht zurecht.

00:20:59: Das können Anfechtungen sein die einen an den Rand der Verzweiflung führen.

00:21:06: Nun, leider gehören Probleme zum Leben und jeder ringt auf seine Weise mit seinen Problemen.

00:21:14: Und da möchte ich dir heute Abend sagen, komm zu Jesus!

00:21:20: Bring deine Sorgen, bring das was dich belastet zu Jesus.

00:21:27: Seht ihr wenn ein Soldat einen Rekrut über den Kasernenhof geht?

00:21:33: Und ein Vorgesetzter kommt daher, dann steht dieser Soldat stramm.

00:21:38: Ich war selber nicht beim Bund, ich habe damals Zivildienst geleistet aber mein Bruder war es und ich weiß so ungefähr wie das ist und ich glaube, ich weiß es auch deshalb weil viele ähnlich Gott gegenüber auftreten!

00:21:54: sich Gott gegenüber verhalten.

00:21:56: Sobald wir an Gott denken, eben in so einem Kontext wie hier heute Abend, da werfen wir uns irgendwie in Positur.

00:22:03: Da sehen manche auch recht vorm Aus und irgendwie von hier vorne sieht man gar keinen großen Unterschied zwischen denen die sehr aktiv mit Jesu auf dem Weg sind und solchen, die eben noch ihre Zweifel haben.

00:22:14: also Wir sind recht gut darin unsere geistliche Mütze gerade zu ziehen und den Eindruck zu erwecken Jawoll es ist soweit alles in Ordnung.

00:22:25: Aber Jesus ist kein Felswebel, er will nicht sehen wie wir uns fein raus putzen.

00:22:30: auch am Sonntag besteht die Gefahr besonders dass ... ich habe aber selber heute ein weißes Hemd angezogen... dass wir uns dann so bisschen den Eindruck ermitteln vermittelt als sei soweit alles im Ort und da kommen man strahlen zu in die Kirche und hat vielleicht die Woche über einen schlimmen Streit mit der Ehefrau oder vielleicht in der Firma mit anderen gelebt.

00:22:56: Jesus möchte das sehen, Jesus möchte unser Elend sehen!

00:23:03: Unsere Sünde er möchte unsere ungelösten Probleme sehen.

00:23:07: deshalb ist er gekommen.

00:23:10: Ich war in der Oberlausitz zu so einer Veranstaltungsreihe.

00:23:13: So hast du mit Recht gesagt, ich bin im ganzen Land unterwegs und darf überall diese wunderbare Botschaft von Jesus predigen in der Oberlausitz.

00:23:21: Da haben sie von einem in der Gemeinde gesagt, der lässt niemanden zu sich nach Hause.

00:23:26: Das war einer, der schon ganz aktiv dabei war und den hat mich schon kennen ein bisschen schätzen gelernt und so.

00:23:32: aber er lässt niemandem zu sich ins Haus dann unter vorgehalten Hand.

00:23:37: Er ist ein Messi!

00:23:40: und lässt deshalb keinen rein, und sich leider auch nicht helfen.

00:23:47: Aber Jesus ist wegen des Durcheinanders in unserem Elend oder in unserem persönlichen Lebenshaus gekommen.

00:23:59: In dieser Angelegenheit klopft er heute Abend bei dir an!

00:24:05: Es mag sein, dass du hinter der Tür sitzt mit deinen Fragen.

00:24:09: Mit deiner Schuld und dem ganzen Mist, der sich angesammelt hat?

00:24:14: Und das müssen jetzt gar nicht im wörtlichen Sinne Müllberge sein!

00:24:19: Aber es gibt so manchen Mist, er sich angesammelt hat wo sich eben Schuld über Schuld und Sünde über Sünde häuft.

00:24:29: Das fängt bei Lügen an, dass man sich da in was reingeredet hat und man ein Dutzend weiterer Lügen braucht um die erste irgendwie zu decken.

00:24:37: Und dann kommt eines zum anderen oder andere Abhängigkeiten und unreine Gedanken, die einen haben mit Pornografie zu kämpfen und vieles andere mehr.

00:24:47: Dann sitzt du da und dann ist einer der etwas mit dir zu tun haben will, der gerne einmal zu dir als Gast oder zumindest als einer, der dir helfen will anklumpft.

00:25:06: Anfangen zu beten heißt dass du sagst Herr Jesus ich mache Dir die Tür auf sieh Dir mein ganzes Elend an Ich lege es Dir vor ich werde damit nicht fertig ich will ich will aufräumen Und ich will mit Deiner Hilfeordnung in mein Leben bekommen.

00:25:27: Weißt du, wenn Du betest musst du vor Jesus gar nichts beschönigen?

00:25:32: Weil Jesus weiß genau Bescheid und Du selber weist auch Genaubescheid!

00:25:37: Da muss man also nicht schön reden oder irgendwie vertuschen.

00:25:41: Menschen gegenüber gelingt uns das ja ganz gut.

00:25:44: Das war dass wir Dinge da irgendwie dass wir Dinge verschweigen und anders darstellen, als sie in Wirklichkeit sind.

00:25:52: Aber wenn du betest, dann brauchst du dich irgendwie gar nicht zu verstellen!

00:25:57: Da dürfen wir ganz ehrlich sein.

00:25:59: Und wir dürfen damit rechnen, dass er uns nicht fertig macht sondern das er uns zu neuen Menschen macht weil er es schätzt, wenn eine aufrichtig kommt und seine Schuld bekennt.

00:26:13: Wenn ihr eure Sünden bekennt, so sagt der Apostel Johannes.

00:26:17: Dann ist er treu und er ist gerecht, dass er euch die Sünden

00:26:22: vergibt.".

00:26:23: Das ist das was er – was Jesus!

00:26:27: Was Gott in Jesus Christus in deinem Leben verändern möchte?

00:26:33: Weil normal isst Elend

00:26:34: nicht!".

00:26:36: Nach Vollendung der Schöpfung sah Gott die Welt an und dann steht da, und siehe es war sehr gut.

00:26:43: Adam hatte keine Atrities – er war nicht krumm!

00:26:48: Und es gab niemanden, der krumme Dinger gedreht hätte, und es gab keine Abgründe der

00:26:54: Seele.".

00:26:55: Alles war in allerbeste Ordnung, als Gott diese Welt ursprünglich geschaffen hat.

00:27:00: Aber mit dem Sündenfall – und leider ist das bereits das dritte Kapitel der Bibel, wo vom Sündenfall die Rede ist!

00:27:08: Mit dem Sindenfall war eine Schleuse aufgetan in die Weltströmen sekündlich Kubikmeterweise Tränen, die verursacht werden durch Krieg, Sünde, Dreck Unfassbares Elend.

00:27:27: Diese krumme Frau hier ist ein Zeichen dafür, dass die Welt eben nicht mehr sehr gut ist.

00:27:35: Jesus hat die Welt vor dem Sündenfall gesehen und er weiß wie schön sie war!

00:27:41: Er weiß, wie Gott sie wollte – und darum tut ihm der Anblick dieser Frau so weh der Anblick von vielem Wasser hier in dieser Welt tagtäglich zu sehen und zu hören bekommt.

00:27:56: Wenn Jesus einem Menschen sieht, dann sieht er ihn so wie Gott ihn ursprünglich gewollt hat!

00:28:03: Und das ist manchmal ein ziemlich großer Kontrast.

00:28:06: aber er sehnt sich auch danach dass wieder das aus uns wird was sich Gott vorgestellt hatte.

00:28:14: Jesus sieht in einem Behinderten keinen Krüppel, sondern eine Idee Gottes.

00:28:18: Er sieht in einer Prostituierten nicht die Dirne, sondern Eine Idee Gottes.

00:28:23: er sieht in jede Menschen eine Idee Gottes.

00:28:27: Jesus kam das Elend abzuschaffen.

00:28:30: Er kam um das Tor zum Paradies wieder aufzumachen.

00:28:34: ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde sagt Gott schon Durch den Propheten Gesaja und die Vollendung in der Offenbarung am Ende ist einfach nur überwältigend, wo von diesem neuen Himmel und dieser neuen Erde die Rede ist.

00:28:49: Wo es kein Elend mehr geben wird keine Schuld uns Sünde keinen Tod keine Trauer keine Tränen mehr geben wir.

00:28:56: Das ist das, was Gott eines Tages vollenden wird.

00:29:00: Nachdem Jesus Menschen von ihrer Sünde geheilt hat wiederhergestellt hat sein Reich in dieser Welt etabliert hat.

00:29:12: Jesus wurde vom Elend dieser Welt berührt und er hat etwas völlig Neues angefangen.

00:29:18: und als Christa hast du Teil dieses Reiches Gottes seien!

00:29:25: Ich will immer so einen ganz kleinen Exkurs mir erlauben für die, die hier Christen sind.

00:29:29: Das sind ja eine ganze Menge aus dem Chor und so.

00:29:33: Wer von uns befasst sich eigentlich mit krummen Wummen oder mit dummen?

00:29:39: Oder so?

00:29:40: also ich möchte mal kurz vor einem Missionseinsatz erzählen in Wuppertal wo ich parallel zu unseren Straßen einsetzen den Jakobusbrief im neuen Testament gelesen habe.

00:29:51: Und dann kam ich natürlich bald an das zweite Kapitel.

00:29:54: und diesem zweiten Kapitel hab' ich dann folgendes gelesen Dann dürft ihr aber auch nicht Unterschiede machen, je nachdem ob ein Mensch in der sozialen Rangordnung hoch oder niedrig steht.

00:30:06: Nehmt einmal an Ihr seid zum Gottesdienst versammelt und es kommt einen Mann mit goldenem Ring und in vornehmer Kleidung herein und ebenso ein Armer in Lumpen!

00:30:16: Und ihr sagt zu dem gut gekleideten Mann respektvoll bitte hier ist noch ein bequemer Platz wahrscheinlich aufm Sessel.

00:30:24: und aber zu dem Armen sagt ihr du kannst dort hinten stehen oder auch setzte ich doch hier neben meinen Stuhl auf den Boden.

00:30:32: Trefft ihr da nicht höchst fragwürdige Unterscheidungen und teilt Urteil nach verwerflichen Maßstäben?

00:30:39: Dann habe ich das so in der Bibel gelesen, und ich möchte die Bibel immerso auch auf meinen Alltag anwenden und darüber nachdenken.

00:30:47: was hat das heute genau heute, heute ist der siebzehnte Oktober mit meinem Leben zu tun!

00:30:54: Und diese Worte aus Jakobus, die haben mich wirklich getroffen.

00:30:58: Hab mich dann daran erinnert dass ich am Vortag wo wir wie gesagt auf der Straße Menschen angesprochen hatten mit dem Evangelium Wir haben Flyer weitergegeben.

00:31:06: Wir haben Meinungsumfragen durchgeführt wo es um den Sinn des Lebens und die Existenz Gottes ging und so was die Leute darüber sagen Und wir haben sie eingeladen zu einer Veranstaltung ähnlich wie hier und so.

00:31:19: dann habe ich mich da auf der Straße gesehen, wie ich Menschen selektiert habe.

00:31:26: Du hast ja in so einer Fußgängerzone, wo alle möglichen Leute da vorbeikommen.

00:31:30: Hast du die Wahl?

00:31:31: Wenig anspreche und wenig einfach vorbeigehen

00:31:34: lasse.".

00:31:34: Und dann habe ich die, die mir irgendwie sympathisch vorkamen.

00:31:37: Die habe ich angesprochen aber ich hab viele andere einfach vorbei gehen lassen Menschen mit Behinderung oder alte Leute oder solche von denen ich vermutet habe, die können wahrscheinlich sowieso Deutsch nicht verstehen.

00:31:50: und so Irgendeine Verkrampfung in mir ließ erst mal gar keinen Dialog zu diesen Leuten aufkommen.

00:32:00: Triffst du da nicht höchst verwerfliche Unterscheidungen?

00:32:05: Hat Gott mich durch diesen Bibeltext und hat Gott mich mit Recht

00:32:10: gefragt?".

00:32:12: Dann habe ich gebeten, habe gesagt gut dass du mich darauf aufmerksam hast.

00:32:16: danke das du durch dein Wort zu mir redest.

00:32:19: Und dann habe ich ihm im Gebet versprochen, dass ich an diesem Tag gerade solche Gestalten ansprechen wollte, die ich sonst übersehen hätte.

00:32:28: Ich kann euch sagen, dass sich an diesem tag so gute und so tiefgehende Gespräche mit Menschen geführt haben wie lange zuvor nicht!

00:32:37: Dann war ich kurz drauf, glaube zwei Wochen später in Bad Kreuz nach ähnlicher Einsatz.

00:32:42: Dann habe ich eine Andacht über diesen Text in der Kobusbrief gehalten.

00:32:45: Ich habe davon erzählt, wir sollten nicht selektieren.

00:32:49: Am Abend kann Mitarbeiter zu mir sagte heute hab ich so gute und tiefgehende Gespräche geführt wie den ganzen Einsatz noch nicht.

00:32:56: Der hat also genau dieselbe Erfahrung gemacht wie ich.

00:33:00: Und ich finde das gut passt zudem dass Jesus sie sah.

00:33:04: lasst uns die Menschen unsere Mitmenschen mit den Augen von Jesus sehen.

00:33:09: Das möchte ich als Christen an dieser Stelle einfach auch mit auf den Weg.

00:33:15: Jetzt kommen wir zu dem zweiten Punkt, wo es heißt Jesus ruft sie.

00:33:22: So steht's ja in Vers zwölf und Sie steht wahrscheinlich ganz hinten und völlig unter Schock würde ich mal sagen als der Rabbi aus Nazareth sie ansieht und dann auch noch durch den Raum ruft.

00:33:42: du Frau komm doch mal nach vorne stimmt mir vor Ich würde jetzt einen hier Markus sehe ich dahin.

00:33:48: Komm mal nach vorne, Herr Upton!

00:33:49: Da zuckt man erst einmal ein bisschen zusammen, da ist man nicht darauf vorbereitet.

00:33:55: Nun das Blut fließt ihr auch sonst jeden Morgen in die Gesichtsadern.

00:34:00: aber jetzt erst recht diese arme Frau.

00:34:03: am liebsten will sie irgendwo verschwinden sich vergriechen schämt sich in Grund und Boden.

00:34:09: vielleicht hat es ja auch kurz überlegt Ich hau ab kann man ja wenn man hinten ist auch leicht machen Aber dann überwindet sie sich.

00:34:16: Und in dem Moment, wo sie annimmt – dass Jesus Sie annimmt -, da entscheidet sich Ihre Zukunft!

00:34:29: Annahme ist eine bewusste Antwort auf ein Angebot.

00:34:34: Ich nehme an und wenn du sagst, Herr Jesus ich öffne dir mein Leben, ich öffe die Tür zu meinem Herzen Dann ist das ein solches Angebot, aber dann heißt es auch Annahme mit allen Konsequenzen.

00:34:52: Wenn der Herr ruft, kann das erst mal einen Schock sein, denn Leben mit Jesus hat Folgen!

00:34:58: Dann bleibt es nicht so wie es bisher gewesen ist.

00:35:01: Wenn du Christ bist, dann heißt das auch ganz oder gar nicht?

00:35:06: Wie hat's der alte Fahrer Willem Buschmal gesagt?

00:35:09: Sei ganz sein oder lass es ganz

00:35:11: sein?!

00:35:12: Ich fand, das war sehr gut formuliert.

00:35:16: Das ist genau das was Jesus erwartet, dass wir ganze Sache machen!

00:35:20: Dass wir ihm zu hundert Prozent und nicht nur zu einem kleineren Prozentteil unser Leben anvertrauen.

00:35:30: Nun es geht um Jesus zu folgen wenn er ruft.

00:35:37: Adam hat sich nach dem Sündenfall versteckt.

00:35:41: Da heißt es in Erstemose drei fürs neun, dass Gott gerufen hat, Adam wo bist du?

00:35:46: Hat sich irgendwo verkochen.

00:35:47: er wusste das was wir gemacht haben, das entspricht nicht Gottes Willen.

00:35:52: Wir waren ungehorsam und da hatte sich irgendwo versteckt, Adam Wo bist Du?

00:35:58: jetzt?

00:35:58: ruft Gott In Jesus.

00:36:01: Frau kommt zu mir Damals bei Adam.

00:36:05: das war eine Vorladung.

00:36:09: Adam musste sich verantworten, jetzt ist es eine Einladung der Gnade!

00:36:16: Ich will dir helfen.

00:36:18: und das ist jetzt die große Frage wenn wir das hier mal so gegenüber sehen wird Gott einmal dein Richter sein oder heute dein Aufrichter?

00:36:31: Das sind die Alternativen.

00:36:32: Würde einmal dein Richter sein oder heute dein Aufrichter?

00:36:38: Es gibt zwei Rufe Gottes, einen Gerichtsruf und einen Gnadenruf.

00:36:42: Und eine müssen wir folgen – Wir können den Gnaden-Ruf überhören!

00:36:46: Dass Jesus dich ruft, dass er Dich meint, dass Er sagt Ich will mit Dir zu tun haben.

00:36:51: Ich will Dein Leben in Ordnung bringen.

00:36:53: Das können wir überhören.

00:36:55: Aber dann wird uns der Ruf zum Gericht erreichen.

00:37:01: Dieser Ruf wird jeden aus den Kräbern herausrufen.

00:37:05: Da wird keine Verwesung vorgeschützt oder so, ich kann gerade nicht weil... Ich stinke oder so!

00:37:13: Also dem Gerichtsruf wird niemand entgehen und es ist nicht genial dass jetzt in dieser Welt die längst gerichtsreif ist.

00:37:24: Sind Sie anderer Meinung?

00:37:26: Dass diese Welt gerichtsreif ist, ich glaube das steht ohne Frage.

00:37:30: So viel Ungerechtigkeit!

00:37:33: Soviel Korruptionen!

00:37:35: So viele persönliche Verletzungen die wir einander zuführen... Diese Welt ist gerichtsreich.

00:37:42: Es ist eine wunderbare Gnade dass jetzt noch nicht der Gerichtsruf sondern der Ruf des Retters erschalt.

00:37:51: kommen endlich heim dass er dir, der du gesündigt hast seine Hand entgegenstreckt und dich annehmen möchte als Kind Gottes.

00:38:01: Dieser Ruf geht aus vom Kreuz.

00:38:05: Vom Kreuz wie es hier hinter mir an der Wand hängt diesem Kreuz, an dem Jesus starb.

00:38:11: Stell dir vor sein Gesicht zerrissen von den Dornenkronen.

00:38:15: das Blut läuft ihm über die Wangen seiner angennagelten Hände Auf ihm, als er am Kreuz starb, lastete die Schuld und Sünde einer ganzen Welt.

00:38:27: Er nahm deine Schuld und sünde auf sich.

00:38:30: Er starb stellvertretend für dich!

00:38:33: Er gab sein Leben an deiner Stelle als

00:38:37: Bürger.".

00:38:39: Dieser Jesus ruft kommt zu mir.

00:38:43: Kommt alle, die ihr mühselig und beladen seid?

00:38:48: Ich werde euch Ruhe geben und stellt dabei keine weiteren Bedingungen außer dieser einen Einsicht.

00:38:59: Ich bin beladen mit Zünden, ich bin betroffen von diesem Problem und ich bin angewiesen auf Vergebung denn Wiedergutmachung funktioniert bei Gott nicht!

00:39:13: Mit Achtzig durch Feiering gefahren sein und bin dann geblitzt worden, dann kriegst du so ein Brief.

00:39:18: Dann kannst du natürlich eine Freundschaft eingehen, kannst zurückschreiben.

00:39:23: Sehr geehrter Polizeipräsident ich verspreche Ihnen dass sich an dieser Stelle die nächsten zehn mal mit dreißig fahren werde!

00:39:29: Ich versuche es wieder gut zu machen.

00:39:33: Ich glaube, es wird eine Antwort kommen.

00:39:35: Aber die ist gegebenenfalls nicht besonders freundlich und dein Angebot wird garantiert nicht angenommen werden.

00:39:41: ich kann nicht dadurch dass sich das einmal ich bin schuldig gewonnen.

00:39:45: ich kann das nicht einfach durch gute taten wieder irgendwie ausgleichen und darum sind wir angewiesen auf vergebung darauf dass einer für uns bezahlt hat.

00:39:55: entweder zahlen wir indem das wir in die hölle gehen.

00:40:00: Nicht.

00:40:00: Gott wirft Menschen in die Hölle, niemanden.

00:40:03: Gott will das alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!

00:40:06: Wir laufen selber auf dieses Schicksal zu – in die Gottesferne.

00:40:12: Es geht ohne Gott in die Dunkelheit Aber mit ihm gehen wie ins Licht.

00:40:17: Und das ist die Einladung Komm zum Licht, komm doch zurück Lass dich doch heilen von deiner Schuld Von deiner Sünde.

00:40:27: Er hat uns gerufen mit einem heiligen Ruf, so schreibt es Paulus in Zweite Tiamutius I. Und jetzt stell dir mal so Heiko dass das die Situation in der Schule vor wenn du mit Namen aufgerufen wirst.

00:40:40: im Unterricht hast vielleicht gerade so ein bisschen Gedanken verträumt an was anderes gedacht.

00:40:48: Dann wirst du dran genommen, hast dich gar nicht gemeldet.

00:40:51: also ich bin manchmal so dran genommen weil ich von mir aus mündlich jetzt auch nicht immer so gut mitgemacht habe.

00:40:56: dann kommt also plötzlich dein Name.

00:40:58: die nächsten Minuten sind entscheidend okay?

00:41:00: Was sagst Du dann?

00:41:03: Hast Du was zu sagen?

00:41:05: redest Du Dich irgendwie auf?

00:41:06: Also wie reagierst Du?

00:41:08: oder stell dir vor Du gehst über die Fußgängerzone ist auch in Gedanken versungen und plötzlich hörst du deinen Namen.

00:41:17: Markus, oh es gibt viele Markus!

00:41:22: Du gehst weiter.

00:41:23: Markus... Es gibt sehr viele Markus und du gehst einfach weiter und du ignorierst das.

00:41:33: Und beim dritten malen Markus da entscheidet sich ob du jetzt mit dem zusammen triffst der dich gerufen hat oder eben nicht?

00:41:44: Da möchte ich fragen isst ihr klar Was dieser Tag heute für eine Bedeutung hat, heute ruft Jesus.

00:41:51: Er ruft dich mit Namen!

00:41:54: Er meint Dich und es ist sein Gnadenruf.

00:41:59: Komm zu mir alle die ihr euch abmüht unter eurer Last leidet.

00:42:05: Ich werde Euch Ruhe geben.

00:42:07: Er steht zu seinem Wort.

00:42:13: dass du eben ein neuer Mensch wirst, dass du mit dir selber klarkommst.

00:42:19: Dass du dieses Selbstbewusstsein oder Christus-Bewusstsein entwickelst das dir in der Würde eines Menschen zusteht.

00:42:30: um nochmal an das Thema von vor zwei Tagen zu erinnern Willst du, wie diese Frau kommen und sagen hier bin ich her?

00:42:38: Ich kann dir nichts versprechen.

00:42:39: Aber ich erkenne dass das was du um Kreuz für mich getan hast notwendig war weil ich gesündigt habe Und ich erkanne es an und ich nehme ist für mich persönliche Anspruch.

00:42:50: oder sagst du ich will nicht Es ist deine Wahl.

00:42:58: Das dritte was sich ableiten möchte von diesem text ist eher befreit sie.

00:43:04: Und er legte ihr die Hände auf und sofort wurde sie gerade, und verherrlichte

00:43:10: Gott.".

00:43:12: Manch einer betrachtet Wunder als unplausible Aufhebung der physischen Gesetze des Universums.

00:43:20: Also mindestens ein Physiker ist heute Abend unter uns, das weiß ich und Naturwissenschaftler würden sagen, Wunder sind unmöglich.

00:43:29: entsprechen nicht unsere Erfahrung eine unpläusible Aufhebung der Naturgesetze?

00:43:35: so aber eigentlich sind Wunder genau das Gegenteil.

00:43:40: Denken Sie bitte mal mit!

00:43:42: Die wahren Aufhebungen der göttlichen Ordnung sind Krankheit, sind Zerfall und sind Tod.

00:43:50: Elend ist nicht normal, haben wir festgestellt.

00:43:53: Wunder sind nur vorzeitige Blicke in die Wiederherstellung.

00:43:58: Wonder sind das Normale!

00:44:00: Diese Heilung – das ist das was Gott beabsichtigt hat mit dieser Welt oder wie der Theologie-Professor Jürgen Moldmann vor einigen Jahren es formuliert hat.

00:44:11: Die Heilungen Jesu sind keine übernatürlichen Mirakel in einer natürlichen Welt sondern das Einzige in einer unnatürlichen, dämonisierten und verwundeten Welt.

00:44:25: Das kann ich nur bejahen!

00:44:28: Dass die Frau zuvor verkrüppelt war liegt nicht an einem misslungenen Experiment im Himmel.

00:44:36: Dass Gott irgendwie sagen musste oh-oh hier habe ich ein Fehler gemacht.

00:44:39: und manchmal schieben wir ja leid Gott in die Schuhe und sagen wie konnte Gott das zulassen?

00:44:45: oder sogar Vielleicht sogar verursachen, dass Menschen leiden müssen.

00:44:51: Wie kann Gott nur?

00:44:52: So sagen viele!

00:44:54: Jesus sagt es war Satan der sie gebunden hat und es war sein Knoten, der achtzehn Jahre lang hielt.

00:45:03: Und entsprechend haben wir gestern auch schon mal ein Bibelpferd dazu gelesen.

00:45:07: Eher der Gegner Gottes, er ist das dem Menschen Fessel.

00:45:11: Er bindet uns an diese Welle.

00:45:13: Wie gesagt, noch mal es geht nicht darum dass Gott gerne strafen muss wenn wir davon gesprochen haben das er auch Richter ist und ich bin froh darüber dass Gott Richter isst!

00:45:25: Ich bin unglaublich dankbar dass Jesus Räder ist aber er wird einmal als Richter erscheinen und niemand wird am Ende sagen dass die Gerichte Gottes wie sie uns in der Offenbarung gestildert werden ungerecht unfair oder irgendwie übertrieben gewesen wären.

00:45:41: Gott ist absolut gerecht und bei all der Ungerechtigkeit in unserer Welt, ist es so gut zu wissen das am Ende Gott selber, der alle Fakten vorliegen hat.

00:45:53: Der alles weiß die tiefsten Beweggründe zu beurteilen weiß dass er für Recht sorgen wird.

00:46:00: Ja!

00:46:01: Er isst Richter und der Widersacher Gottes.

00:46:07: Er bindet uns an diese Welt und er verhindert, dass wir Gott Ehren oder überhaupt nach ihm fragen.

00:46:14: Und dann lesen wir im Hebräer Brief Kapitel zwei Jesus konnte durch den Tod also seinen Tod am Kreuz den Entmachten der mithilfe des Todes seine Macht ausübt nämlich den Teufel und konnte die deren ganzes Leben von der Angst vor dem Tod beherrscht war Aus ihrer Sklaverei Befreien.

00:46:36: den, der Teufel, der die Macht des Todes hat besiegt und letztendlich ist die Hölle für ihn vorgesehen.

00:46:45: Leider werden ihm viele folgen müssen, die sich nicht von Jesus haben helfen lassen – die in ihrer Sünde geblieben sind, die in ihr furchtbares Schicksal blind gelaufen sind.

00:46:59: Aber Jesus ist der Sieger, der durch den Tod den entmachtet der mithilfe des Todes seine Macht ausübt, nämlich den Teufel.

00:47:11: Nun diese Frau und ich komme allmählich zum Schluss dieser Frau war gebückt gefangenen Krankheit in Hoffnungslosigkeit achtzehn Jahre lang.

00:47:23: mit der Gewöhnung stirbt die Erwartung.

00:47:28: Ich weiß nicht wie lange du schon in deinem Elend lebst Leidest Vielleicht sogar dich darin zulst.

00:47:40: Sind das achtzehn Jahre, ist es vielleicht länger?

00:47:44: Mit der Gewöhnung stirbt die Erwartungen.

00:47:48: Vielleicht erwartest du gar nichts mehr von mir.

00:47:50: Vielleicht sagst du je mehr ich erwarte, desto tiefer kann ich nur auf die Schnauze fallen wenn ich enttäuscht werde.

00:47:58: deswegen erwarte ich gar nicht mehr.

00:47:59: dann kann ja auch nicht mehr enttäuscht werden.

00:48:01: aber es gibt Hoffnung.

00:48:03: Jesus Christus möchte dich retten.

00:48:06: Noch reicht er dir seine Hand entgegen!

00:48:11: Jesus hat diese Frau gesehen, ist nicht abgestoßen von ihrem Anblick – auch nicht von deinem.

00:48:20: Jesus hat die Frau gerufen und Jesus hat sie geheilt.

00:48:25: Das ist das was auch dir heute Abend gilt.

00:48:30: Dass Jesus uns sieht, dass zeigt seine ganze Liebe sein Erbarmen Dass er hinschaut und es sind nicht Augen der Verurteilung oder der Abwertungen, sondern es sind seine liebevollen Augen.

00:48:44: Und wenn er ruft dann erwartet er eine Reaktion?

00:48:49: Dann kannst du sagen ja ich will oder Ich will nicht und dass er heilt.

00:48:57: Das ist dann die Folge unserer Reaktionen Wenn wir sagen her Ja Ich brauche Deine starke Hand, ich brauche diesen Halt.

00:49:05: Ich brache Vergebung und

00:49:07: Erneuerung.".

00:49:07: Der wird dieses Gebet erhören!

00:49:11: Und die Frage heute Abend ist wie reagierst Du?

00:49:13: Wirst du ein solches Gebet über die Lippen bringen?

00:49:17: Würdest du Jesus antworten wenn er dich ruft?

00:49:21: Viele machen es heute wie es viele in den Fußgängerzonen machen oder in der Straßenbahn machen, in Wartezimmern.

00:49:31: die setzen ihre Kopfhörer auf.

00:49:34: Das ist die internationale Geste für bitte nicht ansprechen!

00:49:39: Bitte nicht ansprechen.

00:49:41: und so gibt es viele, die das hören.

00:49:43: Oh bitte, bleib mir damit vom Leib und dann bist du vielleicht aus Höflichkeit zu einem Veranstalt mal mitgekommen.

00:49:52: aber ich möchte noch einmal sagen hier Redet Jesus, damit rechnen wir.

00:49:58: Darum beten wir und die Frage ist ob du seinem Ruf den du heute Abend gehört hast weil ich habe niemand mit Kopfhörer gesehen ob du seinen Ruf antworten möchtest oder nicht?

00:50:11: Lass dich befreien!

00:50:13: Lass Dich von Deiner Schuld befreihen!

00:50:16: Von der Einschüchterung, von Deine Angst, von Dingen höher die Du vielleicht kaum sprechen möchtes.

00:50:28: oder will ich heilen?

Über diesen Podcast

«Gemeinde für Christus» ist Bekenntnis und Ausrichtung. Wir sind eine evangelische Freikirche in welcher Jesus Christus im Zentrum steht. Wir glauben an die Freiheit, welche wir durch Jesus erhalten haben und haben den Wunsch, so zu leben wie er. Wir beten, dass Menschen Jesus Christus begegnen. Deshalb wünschen wir dir, dass du mit diesen Predigten Gott erlebst.

von und mit Gemeinde für Christus e.V.

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