00:00:09: Vor ein paar Jahren, da hatten wir Besuch aus Paraguay zu Hause.
00:00:14: Meine Cousins waren da und in dieser Zeit sind wir einen Tag mit der überregionalen GFC Jugend in großen Reisebussen zum Open Dorsen-Jugendtag nach Karlsruhe gefahren.
00:00:27: Und es ist immer sehr interessant wenn so zwei Kulturen aufeinanderprallen meine Cousin aus einer menoniten plattdeutschen Kolonie mitten im Schwabenland Und ein Cousin setzt sich neben einem Freund von mir, einen Urschwabe und von Herzen gerne Schwabe.
00:00:46: Und die beiden unterhalten sich.
00:00:47: allerdings habe ich recht schnell gemerkt diese Unterhaltung ist jetzt nicht wirklich eine Unterhaltungen sondern eher ein einseitiger Vortrag des Schwaben.
00:00:57: Ich hab gemerkt mein Cousen hört zu und versucht zu verstehen und ja er ist dabei und der Schwabe ja quatscht ihn zu.
00:01:08: Wir kommen in Karlsruhe an und ich gehe zu meinem Kurseng und frage ihn, du hast du denn was verstanden?
00:01:15: Was er dir da erzählt hat.
00:01:17: Er sagt ja nein!
00:01:18: Ich habe kein Wort verstanden.
00:01:19: Ich hab einfach nur gehofft dass sie mir keine Frage stellt.
00:01:23: Und so war diese Unterhaltung.
00:01:27: Wahrscheinlich hast Du ähnliches auch schon erlebt.
00:01:29: im Urlaub bist du auf jemand anderes gestoßen der versucht etwas zu verkaufen oder was zu erzählen und du verstehst ihn einfach nicht.
00:01:41: Und ich glaube, ganz oft geht es Menschen auch so wenn sie auf die andere Kultur der Christen stoßen.
00:01:49: Wenn man keine Ahnung hat von einer Bibel oder Jesus und gar nichts Bescheid weiß dann stößt man auf einen Christen aber versteht ihn nicht.
00:01:59: Es kommt recht häufig vor Wir benutzen Worte sprechen von Dingen die niemand versteht.
00:02:09: Dabei ist das eigentlich ein Grundbedürfnis von uns Menschen wirklich verstanden zu werden.
00:02:17: Wenn ich mich mit jemand unterhalte, dann habe ich doch das Bedürfnis, dass der andere nicht versteht, dass sich den anderen verstehen und was mitnehmen, dass da eine Beziehung entstehen kann.
00:02:26: Und wisst ihr was?
00:02:28: Es ist sogar Gottesbedürfnisse!
00:02:31: Dass der Mensch ihn versteht und eine Beziehung entsteht und man sich auf einer Ebene unterhalten kann.
00:02:42: Manchmal hab' ich aber den Eindruck, versuchen genau das Gegenteil zu tun, möglichst nicht verstanden zu werden.
00:02:50: Sie sorgen nicht unbedingt dafür dass Gott unter den Menschen verstanden wird weil sie so in so einer Paralleluniversum leben.
00:02:59: In der Bibel gibt es tatsächlich auch eine Gemeinde die auch in so einem Parallelluniversum lebt und alles daran setzt, dass die Umgebung nichts davon mitbekommt was Gott eigentlich tut und wer Gott ist, wer Jesus in Sprachen zu reden, die kein Mensch versteht und dachten dabei auch noch sie tun etwas das von Gott gewollt ist.
00:03:28: Bis sich dabei um eine Sprache handelt, die es schon gibt in einer Fremdsprache also haben Sie geredet oder in einer Sprache die etwas völlig Neues ist.
00:03:38: In Engelszungen sagt man da auch wissen wir jetzt nicht genau Das können wir auch mal offen stehen lassen um was es sich dabei gehandelt hat.
00:03:47: auf jeden Fall haben sie gerne in Sprachen geredet.
00:03:54: Gott hatte den ganzen Thema aber auch regelmitgegeben, hat gesagt wenn ihr in Sprache redet es ist keine verbotene Sache sagt er.
00:04:02: Wenn es tut dann bitte zu Erbaum der Gemeinde also sich soll verstanden werden damit die gemeinde durch das was da gesprochen wird erbaut wird und nicht einfach so im luftleeren Raum stehen bleibt.
00:04:17: ja und vielleicht schon wo wir uns befinden.
00:04:20: Wir befinden uns im ersten Korinterbrief Kapitel Vierzehn.
00:04:24: Dort gibt Paulus der Gemeinde Richtlinien mit, wie sie mit diesem Thema der Sprachenrede umgehen sollen.
00:04:32: In den ersten Versen zeigt er ihnen eben auf, hey wenn ihr es tut schaut dass das übersetzt wird und ist zur Erbauung der Gemeindedient.
00:04:41: Das ist die erste Kern- oder Grundregel, die es braucht, wenn jemand entsprachen redet.
00:04:49: Aber ich möchte mit uns heute in einen anderen Abschnitt reinschauen, nämlich in die Verse zwölf bis fünfundzwanzig.
00:04:57: Und in diesem Abschnitt richtet Paulus den Blick jetzt nach außen nicht mehr in die Gemeinde hinein sondern nach Außen zu den Menschen, die noch nicht zur dieser Gemeindekultur dazugehören zum Menschen, Die Jesus noch nicht kennen, die die Gemeinden auch noch nicht können.
00:05:20: Wie geht es ihnen wenn man in einer Sprache redet, die nicht verstanden wird.
00:05:26: Und ich möchte mit euch die Verse lesen aus dem ersten Korintherbrief Kapitel Vierzehn Die Verse zwölf bis fünfundzwanzig.
00:05:35: erste Korinter vierzehn zwölfe bis fünf und zwanzig.
00:05:39: Ich lade euch ein eure Bibel bitte mit aufzuschlagen wenn es eben möglich ist und es dann auch im Anschluss offen zu halten, dass du der Predig gut folgen kannst.
00:05:47: Noch immer wieder zurückspringen kannst und siehst wo wir sind und auch überprüfen kannst ob das überhaupt stimmt was ich euch hier erzähle.
00:05:55: Erste Gründer XIV-XII bis XXV.
00:06:01: So auch ihr, da Ihr um geistliche Gabeneifer zusucht, dass Sie überströmmeln seid.
00:06:08: zur Erbauung der Versammlungen Darum wer in einer Sprache redet bete, dass er es auslege.
00:06:17: Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist.
00:06:21: Aber mein Verstand ist fruchtleer.
00:06:24: Was ist es nun?
00:06:26: Ich will beten mit dem Geist!
00:06:39: Wie soll der, der die Stelle des Unkundigen einnimmt das Arm entsprechend zu seiner Danksagung?
00:06:45: Da er ja nicht weiß was du sagst.
00:06:49: Denn Du dankst sagst wohl gut aber Der andere wird nicht erbaut.
00:06:55: Ich danke Gott.
00:06:56: ich rede mehr entsprachen als ihr alle Aber in der Versammlung will ich lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand um auch Andere zu unterweisen Als Zehntausend Worte In einer Sprache.
00:07:11: Brüder, werdet nicht Kinder am Verstand sondern an der Bosheit.
00:07:15: seid Unmündige.
00:07:17: Am Verstand aber werdet Erwachsene?
00:07:20: In dem Gesetz steht geschrieben Ich will in anderen Sprachen und durch andere Lippen zu diesem Volk reden Und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht er her.
00:07:30: Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen Nicht den Glaubenden Sondern den Ungläubigen.
00:07:36: Die weiße Abergung nicht den Ungäubigen Sondern Den Glaubenen.
00:07:42: Wenn nun die ganze Versammlung an einem Ort zusammenkommt und alle in Sprachen reden, es kommt aber ein Unkundiger oder Ungläubige herein.
00:07:52: Werden Sie nicht sagen das ihr von Sennen seid?
00:07:57: Wenn aber alle Weißsagen, dass irgendein Ungläupiger oder Unkunnig kommt herein, so wird er von allen überführt!
00:08:05: Von allen beurteilt.
00:08:07: des Verworgenes eines Herzens wird offenbar Und so auf sein Angesicht fallend wird der Gott anbeten und verkündigen, dass Gott wirklich unter euch
00:08:18: ist.".
00:08:23: Vielleicht geht es dir bei diesem Thema was Paulus hier behandelt ganz ähnlich wie mir.
00:08:30: Nur das Konzept oder Prinzip der Sprachenrede – es ist uns fremd!
00:08:34: Also wir kennen das in der Gemeinde für Christus nicht und ich habe jetzt diese Woche auch das erste Mal gehört, wie jemand in Sprachen redet und es ist schon eine merkwürdige Sache.
00:08:47: Vielleicht kennst du auch andere Christen die das tun, die das praktizieren?
00:08:53: Und ich will da jetzt gar nicht mit dieser Predigt auf andere Gemeinden eingehen oder auf andere Menschen, die dies tun und diese beurteilen und das einordnen.
00:09:03: Das ist nicht Ziel der Predigt weil es auch nicht ziel der Bibel ist!
00:09:08: Die Bibel ist kein Buch, das wie eine Betriebsanleitung aufgebaut ist und dann alles regelt.
00:09:14: So müsst ihr es handhaben und an diese Schritte bitte einhalten.
00:09:17: Diese Knöpfe drücken, dann funktioniert's Und so muss Gemeinde von vorne bis hinten durchgetaktet sein.
00:09:23: Das ist nicht Ziel der Bibel.
00:09:26: Sie regelt nicht einfach nur Sondern.
00:09:29: die Bibel möchte unser Wesen, unser Herz unser ganzes Denken verändern.
00:09:36: So schreibt es Paulus in Römer XII, II.
00:09:41: Ja sie möchte uns Christus ähnlicher machen, dass wir in sein Bild hineingestaltet werden und deshalb spricht die Bibel auf jeder Seite in unser Leben, in unser persönliches Leben hinein.
00:09:56: genauso auch dieser Text der jetzt erstmal so über das komische Thema der Sprachenrede schreibt.
00:10:03: Auch dieser Text möchte uns, die wir heute hier sind und vielleicht nicht in Sprachen reden durch diesen Text Christus ähnlicher machen.
00:10:14: Uns ganz persönlich aber auch uns als Gemeinde!
00:10:19: Und deshalb möchte ich mit euch heute drei Prinzipien anschauen, die aus diesem Text hervorkommen für unser persönliches Leben.
00:10:29: Das erste Prinzip ist Gebet wird verstanden.
00:10:35: Wie beten wir?
00:10:36: Wie reden wir mit Gott?
00:10:39: Sodass es am Ende ja verständlich ist, dass andere uns auch verstehen können.
00:10:45: Das zweite Prinzip Sprache wird gedeutet.
00:10:50: Warum hat Gott überhaupt Sprachenrede gegeben?
00:10:53: Warum stößt das hier in der Bibel auf einmal vor?
00:10:57: Warum hat das geschenkt und wann und wie ist es unerlässlich?
00:11:03: Und das dritte Prinzip Gott wird verkündet!
00:11:08: Was ist das Ziel unseres Lebens, unseres Daseins als Christen?
00:11:14: Schauen wir uns das erste Prinzip an hier in diesen Text.
00:11:18: Gebet wird verstanden!
00:11:23: Darf ich mal eine persönliche Frage an dich
00:11:26: stellen?!
00:11:28: Wie geht es dir im Moment in deinem Gebetsleben?
00:11:35: In einer Welt die sich immer schneller dreht wo... Wir haben immer mehr Dinge aufploppen und verschiedene Dinge einfach da sind, um an so gehetztes von einem Punkt zum anderen.
00:11:47: irgendwie fällt das Gebet doch recht schnell hinten runter.
00:11:51: Und wir vergessen es ja unsere Anliegen, dass was uns beschäftigt im Gebet vor Gott zu bringen und bei Gott zur Ruhe zu kommen.
00:12:01: Da war ist eben das Gebeet doch eine wunderbare Möglichkeit wirklich zur Ruhe zu kommen, einmal durchzuatmen beim lebendigen Gott zur Ruwe zu kommen mit ihm Gemeinschaft zu haben und neu ausgerichtet zu werden.
00:12:17: Leider erkennen wir ja die Möglichkeit dieser Ruhe oft nicht weil der Teufel doch es ganz geschickt hinbekommt uns davon wegzutreiben und uns immer beschäftigt so halten wie aber bekommen wieder Freude am Beten.
00:12:35: Ich glaube, Paulus gibt uns hier in diesem Text wirklich hilfreiche Dinge mit.
00:12:41: Im Gebet wieder Freude zu bekommen auch eine Regelmäßigkeit hinzukriegen und gerne zu beten.
00:12:51: Er zeigt uns auf wie Geist und Verstand im Gebet zusammenspielen Wobei er sagt dass das Sprachengebet nur den Geist anspricht Nur den Geis bedient.
00:13:08: Und gerade da sieht Paulus ein Problem drin.
00:13:12: Ein Gebet, das in dieser Form einseitig ist bleibt auch einseidig!
00:13:19: Gott hat den Menschen aber aus Geist, Seele und Leib geschaffen und möchte dass wir ihn ganzheitlich an einheitliche anbeten.
00:13:29: Hier also können wir schaffen, dass Geist Unverstand zusammenspielen und wir ganzheitlichen Gott anbetten können.
00:13:42: Ich glaube wir Deutschen, wir sind da ja eher ein sehr akkuratives oftmals auch sehr nachdenkliches Volk das mir nachdenkt als tut.
00:13:55: Die meisten Völker auf der Erde die ticken da ganz anders, sie sind viel emotionaler und sind geistgetriebener, schaffen es von Herzen ihre Gefühle Ausdruck zu verleihen und denken manchmal nicht soviel nach Wir Deutschen, wir sind in deren Augen da oft auch sehr ja sehr kalt und werden oft so wahrgenommen als ein sehr Kaltes vielleicht auch manchmal liebloses Volk.
00:14:23: Wenn ich da an Italiener denke die voller Begeisterung und Emotionen erzählen können selbst sie Hände bleiben nicht still Sie können alles mitreißen begeistert erzählen ihre Gefühle Ausdruck verleihen oder auch Afrikaner Ja, vor allem auch durch Lieder ihre Gefühle Ausdrück verleihen und einfach zeigen wie es ihnen geht.
00:14:46: Die ticken da völlig anders!
00:14:50: Und diese Gefüge sind in diesem Begriff des Geistes mit angesiedelt.
00:14:57: die Korinther waren also dadurch dass sie viel durch Sprache gebetet haben gefühlts geleitete Beta.
00:15:07: daher leg Paulus jetzt hier die Betonung so sehr auf den Verstand und sagt, hey denk daran wenn ihr betet auf so zu beten dass sie es versteht.
00:15:21: Und das hier durch die Wahrheit auch geleitet seid.
00:15:26: aber was er nicht tut ist, dass er sagt, Hey liebe Korinther schließt den Geist bitte aus!
00:15:35: Wenn ihr in Zukunft betet ohne Geist Bitte den lasst zu Hause.
00:15:42: Nein das tut er nicht.
00:15:44: Er sagt nicht unterdrückt die Gefühle.
00:15:47: Ich vermute mal, dass wenn Paulus uns einen Brief schreiben würde an die Gemeinde für Christus oder an die gemeinden in Deutschland.
00:15:54: Da würde er vielleicht eher betonen hey liebe GFC!
00:16:00: Ihr müsst nicht steif bleiben im Gebet.
00:16:02: Vergess den Geist nicht beim Beten.
00:16:05: Ihr dürft eure Gefühle Ausdruck verleihen.
00:16:11: Es tut sehr gut auch durch Gefülle mit Gefühlen zu beten oder zu singen Und wahrscheinlich kennst du das auch manchmal ab und zu, wenn Du durchs Gefühl geleitet bist oder bewegt bist.
00:16:29: Das heißt, wenn man da irgendwie gerade ein passendes Lied singt, dass da einen bewegt oder einem Bibeltext liest der so ins Leben hineinspricht, dann kann es durchaus sein, dass man mal so bewegt ist, dass die Gefühle einfach vorkommen.
00:16:44: Ich selber habe es erst vor nicht allzu langer Zeit als sehr kostbar und bewegend erlebter.
00:16:51: waren wir mit den Feingern auf dem Gemeindewochenende.
00:16:56: Und mir ging es in dieser Zeit auch nicht gerade so gut, auch mit vielen Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt.
00:17:03: Dann singen wir da im Gottesdienst, das Lied Nummer dreihundertzehn aus dem Liederbuch Ich bin bei dir!
00:17:13: Das hat mich so ergriffen.
00:17:14: ich saß ausnahmsweise mal in der letzten Reihe nicht in der ersten Reihe weil ich eben keinen Dienst hatte.
00:17:21: Mir sind die Tränen in die Augen geschossen, es hat mich so zu mir gesprochen.
00:17:25: Ich muss mich wegdrehen habe gehofft dass die Menschen mich nicht sehen aber warum eigentlich?
00:17:29: Wir dürfen doch durch Gefühle Gott anbeten.
00:17:34: Es darf sein das wir bewegt werden auch auf Gefühlsebene von der Herrlichkeit Jesu und durch seinen Wort.
00:17:45: Gefühlen ist ein etwas Gutes.
00:17:49: Sie machen uns zur Ebenbildern Gottes weil auch Gott Gefühler hat für dich Für mich.
00:17:57: Es bewegt ihn, wie es uns geht und er liebt uns so sehr dass er ja das seine Liebe ihm dazu getrieben hat ans Kreuz zu geben.
00:18:06: So sehr fühlt er für uns.
00:18:10: aber wie können wir eben ganz im Alltag auch auf eine gesunde Art und Weise Gott durch Geist Unverstand anbieten?
00:18:21: Sodass es ja auf eine gute Art zusammenspielt.
00:18:28: ich merke bei mir Gebetsleben an Freude gewinnt, wenn mein Verstand im Wort Gottes liest und die Gemeinschaft mit Gott ja genießt und in seinem Wort einfach verankert ist.
00:18:47: Und wenn es dann so der Verstand nach und nach vielleicht auch begreift was da gerade geschrieben steht und das immer mehr in meinen Herz fällt Dann werden auch meine Gefühle verändert und mein Gebets Leben wird verändert.
00:19:05: Dabei gilt ein Satz, den einer unserer Dozenten uns immer wieder mitgegeben hat.
00:19:38: leiten und verankern lassen, damit wir im Gebet wachsen.
00:19:44: Und durch Verstand und Geist anbeten können müssen wir wiederholend die Bibel lesen, kontinuierlich die Bibelsen.
00:19:52: Eigentlich das was Nani uns gerade berichtet hat aus dem Workshop von Urs Stingelin.
00:19:59: Wenn wir das tun dann wird auch unser Gefühl verändert, unser Herz verändert werden, unser Gebetsleben wird ein ganz neuer Tiefe bekommen Denn dadurch wächst einfach die Gotteserkenntnis und es fällt uns einfacher, ihn anzubeten.
00:20:21: Und Paulus?
00:20:23: Ja er betont hier auch nochmal, sagt hey!
00:20:25: Auch wenn ihr in der Gemeinde betet guckt das ist verständlich ist.
00:20:31: Da wird's dann ganz praktisch.
00:20:32: also wenn wir beten, wenn wir reden dass es deutlich ist nicht in den Bart hineingenuschelt sondern dass der andere versteht was ich da bete und am Ende sein Armen dazu sagen kann Amen ist ein hybräisches Wort, was so viel bedeutet.
00:20:48: Ja, so sei es!
00:20:50: Dass alle sagen können das, was der da gerade gebetet hat, was er gesagt hat.
00:20:54: Da stelle ich mein Wort zu.
00:20:56: So soll es
00:20:56: sein.".
00:20:59: Und dann geht er weiter und sagt nicht nur beim Beten sondern auch beim gesungenen Gebet, beim Lopreis Auch da schaut dass es verständlich ist, dass es in Geist-und Wahrheit geschieht In Geist unverstand.
00:21:18: Also auch hier dürfen Gefühle ihren Platz haben darf der Geist seinen Platz haben beim Lobpreis, beim Singen.
00:21:27: Auch dort dürfen wir unseren gefühlen Ausdruck verleihen.
00:21:34: Natürlich kann man den Fehler machen und die Betonung zu sehr aufs Gefühl.
00:21:42: nur weil sich ein Lied toll anhört oder gut anfühlt heißt es noch lange nicht dass es ein Liet ist das auch verständlich ist dass jeder verstehen kann.
00:21:55: Es gilt für alte, aber auch neue Lieder gleichermaßen.
00:21:58: Da gibt es kein richtig und falsch!
00:22:01: Auch in unserem Liederbuch da gibt's Beispiele wo man sagen muss.
00:22:05: also ob das so verständlich ist weiß ich nicht.
00:22:08: Wer ist denn zum Beispiel die Tochter Tzi und kennt die jemand?
00:22:12: Oder was is ein Holder Knab?
00:22:15: Das sind Begriffe die vor allem in der Generation nach uns vielleicht teilweise auch schon in meiner Generation nicht mehr verstanden werden Wo jemand, der das Lied singt vielleicht nicht vom Verstand mitgehen kann.
00:22:32: Daher achten wir auf Verständlichkeit.
00:22:35: was singen wir da überhaupt?
00:22:36: Kann man es verstehen?
00:22:41: und wo wir das nicht garantieren können Das ist manchmal auch dran sich zurückzunehmen Und dann eben das lied nicht zu singen.
00:22:51: Auch Paulus geht so vor und sagt hier hey auch ich Ich kann wahrscheinlich am besten im Sprachen in sprachen reden Und bin Meister darin.
00:23:04: Aber es sagt, er hält sich manchmal zurück wenn's dran ist.
00:23:07: Warum?
00:23:09: Weil auch Jesus sich zurückgehalten hat und Jesus sich selber, hat selber Rücksicht genommen auf das Schwache.
00:23:18: Auf diejenigen, die ihn vielleicht nicht gleich verstehen würden, wenn er mit dem großen Ganzen kommt.
00:23:27: Jesus als er hier auf der Erde war hätte eine ganz andere Art und Weise auftreten können als die, wie wir es in den Evangelien immer wieder bei ihm sehen und lesen.
00:23:43: Er hätte zum Beispiel von Stadt zu Stadt fliegen können!
00:23:49: Als allmächtiger Gott wäre es für Jesus möglich gewesen, zu fliegen.
00:23:53: Wenn er es über das Wasser laufen kann wird auch fliegen können da bin ich mir sicher.
00:23:58: Das wär damals auch sehr praktisch gewesen.
00:24:01: Es gab kein Zug, kein Auto gar nichts, er musste für jeden einzelnen Besuch einen beschwerlichen Fußmarsch auf sich nehmen.
00:24:12: Mit welchem Ziel hätte er das machen gemacht?
00:24:15: Hätte das die Menschen darin unterstützt, ihnen als Messias und Retter zu erkennen oder hätte es vielleicht mehr für Verwirrung gesorgt.
00:24:31: Jesus hat sich bewusst eingeschränkt und nur das getan was die Menschen gebraucht haben um ihn als Sohn Gottes.
00:24:45: Er war kein Mann, der große Dinge tat, größte Töne gespuckt hat.
00:24:51: Sondern das getan hat was gerade dran war und sich nicht selber profiliert hat.
00:25:00: Ja als er am Kreuz hing da hatte er sogar kaum noch gesprochen gar keine großen Worte mehr benutzt.
00:25:10: dort waren es nur ein paar wenige Worte aber sein Tod hat lauter gesprochen.
00:25:23: Dort hat er gezeigt, wie sehr er uns liebt.
00:25:26: Wie sehr er die Menschen liebt und es so seine Sehnsucht ist den Menschen mit Gott zu versöhnen.
00:25:33: So sehr hatte sich zurückgenommen um uns zu erlösen.
00:25:39: Ich glaube deshalb hat Paulus sich auch zurück genommen Und es ist für uns auch manchmal dran Dinge eben nicht zu tun dem wir vielleicht trotzdem tun hätten können.
00:25:51: Wir kommen zum zweiten Prinzip, das Paulus hin hier uns aufzeigt.
00:25:55: Sprache wird gedeutet!
00:26:00: Wir lesen auch mal in Vers zwanzig Brüder werdet nicht Kinder am Verstand sondern an der Bosheit.
00:26:06: seid Unmündige am Verstand aber werdet Erwachsene?
00:26:14: So Paulus ermutigt die Korinther und sagt hey bevor du was sagst Bevor du was betest.
00:26:21: Denk mal nach.
00:26:22: werde Erwachsen im Verstand benutze deinen Verstand auch Mal.
00:26:26: Fördert das, was du da sagen willst der Gemeinde.
00:26:29: Ermutigt ist die Gemeinde und die, die da sind dient es dazu dass die Gemeindekristus erkennt.
00:26:38: Manchmal tun wir Dinge in der Gemeinden ohne zu wissen was wir da eigentlich tun oder was wieder eigentlich sagen.
00:26:47: ein Sohn begleitete über Jahre hinweg immer wieder sein Papa in den Gottesdienst in die Stubenversammlung Und jedes mal wenn sie in den Gottesdienst gingen und in den Gemeindesaal hineintraten, haben sie sich verbeugt.
00:27:04: Und immer so eine Verbeugung gemacht bevor Sie in den Saal hineingingen.
00:27:09: Das taten Sie über Jahre hinweg!
00:27:11: Und irgendwann fragte der Sohn seinen Papa, du, Papa warum verbeugen wir uns denn jedes Mal wenn wir in die Gemeinde gehen?
00:27:21: Da sagt er Papa zum Sohn, zum kleinen Stöpsel... Du das weißt sie selber gar nicht, das haben wir schon immer so gemacht.
00:27:28: Jedes mal haben wir uns verbeucht wenn wir in die Gemeinde gehen.
00:27:32: Ich glaube, da musst du mal deinen Opa fragen warum ihr das macht?
00:27:36: Der Opa mittlerweile ein alter, alter Mann der Enkel kommt zu ihm und sagt Du Opa!
00:27:44: Die Frage lässt mich nicht los.
00:27:46: Warum verbeugen wir uns jedes Mal, wenn man in eine Gemeinde geht?
00:27:52: Sagt der Opa Ja du, das war so Als ich noch ganz klein war So klein wie du.
00:27:58: Dadurch lief durch diesen Torbogen beim Gemeindesaal ein Ofenrohr.
00:28:05: Wir mussten uns jedes Mal verbeugen, damit wir uns den Kopf nicht anschlagen.
00:28:11: Irgendwann ist dieses Ofen-Rohr weggekommen aber wir hatten die Bewegung so drin dass wir uns jedes mal verbeugnen wenn wir da hineingehen und so haben sie das der Generation die nachkommt immer wieder mit gegeben.
00:28:23: er muss sich verbeuge wenn man in den Gottesdienst geht obwohl es keinen Grund mehr dafür gab.
00:28:32: Und ähnlich tun Sie Korinther.
00:28:33: auch Sie benutzen hier etwas was in diesem Kontext eigentlich gar nicht mehr nötig war.
00:28:40: Sie halten eine Sache, eine Tradition hoch, die es eigentlich nicht mehr
00:28:45: braucht.".
00:28:47: Paulus begründet das mit einem Zitat aus dem Propheten Jesaja, Jesaja XXVIII.
00:28:54: Ich lese hier dieses Zitat nochmal von unserem Kapitel Vierzehnti-Ferse XXI und XXII.
00:29:01: Er sagt, In dem Gesetz steht geschrieben Ich will in anderen Sprachen und durch andere Litten zu diesem Volk reden.
00:29:10: Und auch werden sie nicht auf mich hören, sprich der Herr.
00:29:14: Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen nicht den Glaubenden sondern den Ungläubigen.
00:29:19: Die Weißsagung aber nicht den Ungäubigen sondern den Glawenen.
00:29:26: Um diesen Abschnitt zu verstehen damit auch die Sprachen Rede zu verstehen müssen wir uns einmal anschauen was war denn in Israel damals los als Jesaja ihnen dieses Zitat mitgegeben hat oder dieses Wort Gottes mit gegeben hat.
00:29:43: Israel war damals in einem Zustand, den wir heute als unglaublich bezeichnen würden.
00:29:51: Sie haben nicht auf Gott gehört, Gott war ihnen ganz egal geworden obwohl Gott sie immer wieder gerufen hat.
00:29:59: aber sie haben nicht auch ihn gehört.
00:30:02: also hat Gott ihnen ein Zeichen mitgegeben, hat gesagt hey wenn ihr eure Feinde, wenn ihr die Assyrer in fremden Sprachen reden hört, die ihr noch nie gehört habt dann merkt ihr, Gott ist nicht mehr unter euch.
00:30:19: Ihr habt ein Problem!
00:30:20: Ihr seid verloren und das ist tatsächlich auch eingetreten.
00:30:28: aber damals führte es nicht dazu dass die Israeliten gesagt haben oh der Jesalje hat uns doch damals was gesagt er wird das hörenes Gott nicht mehr da.
00:30:37: Schnell zurück zu Gott.
00:30:39: Nein!
00:30:40: Das Gegenteil ist eingetreten und die Israeliten sind nur noch weiter weg von Gott gekommen, sie nicht umgekehrt.
00:30:49: Also ist die Sprachenrede ein Zeichen des Gerichts vorrangig für das Volk Israel.
00:30:58: aber seit dem ersten Kommen Jesu bis zu seinem zweiten Kommen bisher wieder kommt leben wir in einer Gnadenszeit In einer Zeit in der Jesus jeden einlädt, zu ihm zu kommen.
00:31:14: Sein Vertrauen auf ihn zu setzen, ihn als Herrn und Heiland anzunehmen.
00:31:20: Er lädt jeden einzukommen umzukehren und an ihn zu glauben.
00:31:27: Und diese Einladung sie muss, sie soll verstanden werden!
00:31:33: Sie soll verständlich sein!
00:31:38: Also Sprachenrede ist auch heute in der Hinsicht ein Zeichen für Ungläubige, wie es Paulus hier auch schreibt.
00:31:47: Dass sie verstehen und merken hey ich gehöre irgendwie nicht zu dieser Gemeinschaft dazu.
00:31:55: Ich gehöere nicht zur Gemeinde aber Sprachenrede ist nur ein Zeichn Es ist aber nicht das Mittel dass praktiziert werden soll damit andere verstehen wie sie zur Gemeine dazugehören können.
00:32:13: Wie damals führt Sprachenrede mehr dazu, dass das Verwirrung da ist.
00:32:19: Dass Menschen verwirrt sind und gar nicht wissen was passiert da – hey!
00:32:22: Das ist doch ein komischer Haufen, die es da gerade machen.
00:32:28: Aber Ziel Gottes ist immer, nicht Verwirkungen zu stiften sondern Vertrauen zu schaffen.
00:32:39: Die Weissagung oder das prophetische Wort kurz das Sprechen- oder Hören aus dem Wort Gottes Sei es durch Bibelesen, sei es durch eine Predigt.
00:32:52: Das wiederum ist das Instrument was den Glauben fördert, was Glaubem entstehen lässt.
00:33:00: und anders als die Sprachenrede wird prophetische Rede immer verstanden in einer Sprache gesprochen, die verständlich ist.
00:33:14: Sprachen rede ist also wenn es nicht übersetzt wird kein Zeichen von einem großen Segen Gottes, der gerade unter uns ist.
00:33:25: Sondern vielleicht eher ein Zeichen des Gerichtes und deshalb muss es zwingend übersetzt werden damit eben das Gerichtszeichen ja ich sag mal ausgeschaltet wird um die Zeit der Gnade groß gehalten wird.
00:33:48: Die Übersetzung der Sprachenrede könnten wir also sagen isst ein Zechen der Gnadel.
00:33:52: Gott ist mitten unter uns er drückt sich verständlich aus und rede zu uns in einer verständlichen Sprache.
00:34:02: Gott hat sich durch seinen Sohn verständlich gemacht, und jeder soll es sehen, soll es verstehen und soll es
00:34:10: hören.".
00:34:13: Ja an Christus zu sehen.
00:34:14: darum geht das jetzt auch im letzten Prinzip für unser Leben und für die Gemeinde nämlich Gott wird verkündet sagt Paulus als Gemeinde.
00:34:24: da steht man immer wieder in der Gefahr ja Traditionen und Routinen hochzuhalten Wie zum Beispiel die Gemeinde mit dem Ofenrohr.
00:34:35: Und manche Routinen haben auch ihren Platz und Traditionen auch, und sie sind auch gut!
00:34:42: Aber egal was wir tun in allem soll Christus gesehen und geerrt werden?
00:34:49: Und Paulus ersetzt dafür einen ziemlich hohen Maßstab an... ...und hat auch große Erwartungen wenn die Gemende zusammenkommt und wenn Gemeinde gebaut wird.
00:35:00: Verse twenty-fierundzwanzig.
00:35:02: Wenn aber alle weiß sagen Und irgendein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt und von allen beurteilt.
00:35:12: Das Verborgennis eines Herzens wird offenbar!
00:35:17: Und so auf sein Angesicht fallend wird der Gott anbeten und verkündigen, dass Gott wirklich unter euch
00:35:24: ist.".
00:35:28: Wenn du jetzt aufmerksam dem Text gelauscht hast und dem Text gefolgt bist dann ... wird dir vielleicht auch das gleiche aufgefallen sein, wie es mir aufgefallen ist.
00:35:41: Gerade noch hat Paulus gesagt... dass die Weißsagung für Gläubige ist!
00:35:48: Nicht für Ungläubige!
00:35:50: Jetzt aber sagt er hier in diesen beiden Fersen, hey wenn da ein Ungläufiger kommt, wird er durch die Weissagung auf sein Angesicht fallen und Gott erkennen.
00:36:00: Hey wie jetzt?
00:36:00: Paulus widerspricht sich das
00:36:02: nicht?!
00:36:06: Paulus geht tatsächlich davon aus dass der Gottesdienst, das sie predigt für Gläubige ist und zuerst eine Gläube gerichtet ist die Jesus schon kennen.
00:36:23: Die in einer Beziehung mit Jesus leben.
00:36:26: aber er geht auch davon aus, dass mitten in dieser Versammlung von gläubigen Menschen von Kindern Gottes auch Menschen dazukommen und präsent sind, die diesen Jesus noch gar nicht kennen sollen durch das Wasser im Gottesdienst passiert, ja eingeladen werden zum Evangelium und sollen Jesus verstehen und ihn hören können.
00:36:56: Und ihn erkennen, durch das was da gerade vor sich geht.
00:37:02: Der Gottesdienste ist also keine geschlossene Versammlung.
00:37:07: Wie geht es dir wenn du das jetzt so hörst was Paulus hier sagt?
00:37:12: Also ich finde schon krass!
00:37:14: Ich würde mich so sehr wünschen dass Ungläubige reinkommen und wie er sie schreibt Sie auf ihr Angesicht fallen und Christus erkennen.
00:37:24: Aber ich glaube, in der Praxis erleben wir das wahrscheinlich nicht so oft.
00:37:29: Uns reicht es.
00:37:29: wenn unglaubige Menschen die Jesu noch nicht kennen zur Evangelisation kommen, zur Zelt-Evangelisation oder zum Musical oder vielleicht auch mal zu einem Gäste Gottesdienst dann sind wir froh, wenn sie da sind und da nicht zu sehr verwirrt werden.
00:37:49: Wenn Sie das Evangelium hören, das reicht uns.
00:37:55: Aber im normalen Gottesdienst jetzt hier so heute... Ich weiß nicht ob ich einen roten Markt Gäste-Gottesdienst habe!
00:38:04: Ich muss ehrlich sagen, ich mag diesen Begriff Gästegottes-Dienst nicht so sehr.
00:38:11: Zu meinen Feingern hab' ich gesagt hey am liebsten würde ich diesem Begriff aus unserem Wortschatz streichen dass der nicht mehr vorkommt.
00:38:20: Nicht dass ich nicht hinter dem Konzept stehe Das mag ich durchaus und befürworte das auch, dass wir Veranstaltungen haben die wirklich dafür da sind es Evangelium klar und tief zu verkündigen.
00:38:32: Und Menschen kommen, die davon keine Ahnung haben bin ich voll dafür.
00:38:38: aber ich glaube dieser Begriff er führt uns als Gemeinde mehr in eine Verwirrung hinein Dass wir in eine Haltung hineinkommen und sagen Naja irgendwann ist ja wieder Gäste Gottesdienst dann kann nicht mein Freund oder Nachbarn einladen.
00:38:53: Aber warum nicht schon zum nächsten Gottesdienst?
00:38:55: Wer weiß, ob dein Freund oder Nachbar in zehn Wochen noch die Gelegenheit bekommt diesen Gäste Gottesdienst zu besuchen.
00:39:04: Ich glaube Paulus geht es darum.
00:39:06: jeder Gottesdient sollte so sein dass Gästen angesprochen werden mitgebracht werden können das Evangelium hören und Jesus erkennen.
00:39:21: aber wie kann es geschehen dessen jedem Gottesdiens unglaublich kommen können und überführt werden.
00:39:30: Interessant ist, dass Paulus hier nicht streibt, er guckt halt das so prediger vernünftig predigt.
00:39:35: Nein!
00:39:35: Er sagt indem ihr alle Weißsagt.
00:39:43: Neben alle Weissagen die in den Gottesdiensten kommen.
00:39:47: Und damit meint er jetzt nicht, dass da ein großes Durcheinander entsteht und jeder irgendetwas sagt was ihm gerade so halt ja hochkommt durcheinander Bibel im Ferse zitieren und was weiß ich.
00:40:02: Nein, im anschließenden Abschnitt weißt er ganz klar auf uns und sagt hey Gottesdienst ist auch eine Veranstaltung die ordentlich ist ja eine Struktur hat.
00:40:13: also er muss hier irgendwie etwas anderes meinen wenn er davon schreibt alle Weißsagen.
00:40:22: wie können wir alle die wir hier sind in Ordnung weiß sagen und prophetisch reden so dass Ungläubige überführt werden Wie es nun schon gehört haben, Weißsagung ist also Reden Gottes.
00:40:39: Ganz einfach!
00:40:40: Gott spricht durch sein Wort zu uns.
00:40:44: Damit das geschäden kann, damit Gottes Reden weitergegeben werden kann, ist die Grundlage dafür dass wir erst einmal selber im Wort Gottes verankert sind und daraus leben.
00:41:00: Und das macht einen Unterschied.
00:41:05: Unser Reden in der Gemeinde sich verändern.
00:41:10: Unser Herz wird so voll sein von Wort Gottes, dass wir gar nicht anders können als dem, der uns Deine Gemeinde gegenübersteht ja etwas mitzugeben ein Wort der Ermutigung etwas das uns vielleicht wichtig geworden ist im Wort Gottes und das dann dem anderen ja vielleicht auch zur Ermutigung dienen kann.
00:41:36: Und am Ende wird es auch unsere Taten verändern.
00:41:40: Wir werden nicht in den Gottesdienst gehen und gucken, naja schauen wir mal das mir gut geht dass ich einen guten Kaffee am Ende kriege sondern auch mein Gegenüber wird es gesehen werden.
00:41:50: Ich werde sehen hey was kann ich ihm Gutes tun?
00:41:56: Und dann wird auch unser kompletter Gottesdienster durch verändert.
00:42:01: Wir kommen nicht mehr mit der Erwartung in den Gottesdiensten die Gemeinde ja ein schönes Programm zu erleben.
00:42:09: Hoffentlich krieg' ich einen schönen Lobreis geliefert Hoffentlich ist der Sadi da, damit es gut wird.
00:42:15: Hoffentlich eine gute Predigt!
00:42:18: Sondern ich komme mit einer Haltung den Gottesdienst.
00:42:21: jetzt redet Gott zu mir.
00:42:23: Jetzt habe ich Gemeinschaft mit meinem Retter und mit meinen Geschwistern.
00:42:30: Damit kommt dann auch zusammenhängt die Frage was kann ich beim Gegenüber Gutes tun?
00:42:35: Wie kann ich Ihnen in Glauben stärken, Ihnen ermutigen?
00:42:40: Ich glaube so eine Gottesdienstkultur, also eine gemeindekultur Sie hat automatisch eine Auswirkung auf Menschen, die Jesus noch nicht kennen.
00:43:21: Eine Gemeindekultur, die durchs Evangelium geprägt ist.
00:43:25: Da sind wir alle gefordert.
00:43:26: Jede Einzelne von uns!
00:43:28: Nicht nur die Gemeinleitung, nicht nur der Prediger und nicht nur das Musikteam.
00:43:32: Jeder einzelne, der hier ist hat eine Verantwortung dafür, dass das gelebt werden kann.
00:43:42: Ja natürlich... Die Gemeineleitung geht davor raus.
00:43:45: Sie muss es vorleben.
00:43:49: Das sollte man nicht verheimlichen.
00:43:52: Ein Prediger ist es auch klar, dass der eine große Verantwortung hat so zu prädigen, dass das Wort Gottes verstanden wird.
00:44:00: Aber auch der Moderator – auch er kann dazu beitragen, dass diese Kultur gefördert wird!
00:44:09: Weil das Schwierige an diesem Konzept Gottesdienst ist ja, dass es aufgebautes eben wie ein Programm aber eigentlich kein Programm ist sondern Gemeinschaft mit Gott Als Moderator, da steht man echt vor der Herausforderung die Gemeinde darin zu leiten.
00:44:31: Das ist unklar zu machen.
00:44:32: hey wir sind jetzt hier für eine Gemeinschaft mit Gott und nicht dazu da ein Programm zu besuchen oder abzuspielen Und das fordert ganz viel ja Geschick und auch Vorbereitung.
00:44:47: zum Beispiel verwenden wir gerne diesen Ausspruch Ja jetzt singen wir zum Schluss noch das Lied x y bla bla bla Und zugegeben, ich selber tue es auch wenn ich mein Mutter riehe.
00:45:00: Erwisch mich das selber!
00:45:02: Er muss aber anders formulieren und sagen Wir loben jetzt unseren Retter, unseren Highland durch das Lied mit den Worten so und so.
00:45:13: oder wir bekennen uns zum unseren Herrn und verwenden das Liet hier um unser Bekenntnis abzulegen Oder wir bringen unsere Klagen, unsere Sorgen, unsere Nöte.
00:45:23: bringe mir jetzt zu Gott Durch ein Gebet dass in diesem Lied aufgeschrieben ist.
00:45:29: dann entsteht dadurch schon etwas ganz anderes.
00:45:32: Die Gemeinde merkt, hey wir tun mehr als nur singen!
00:45:36: Wir haben Gemeinschaft mit Gott der mitten unter uns ist und Gottesdienst ist da nicht nur ein Programm sondern echte Gemeinsschaft.
00:45:48: Hier kommen wir zum Schluss.
00:45:51: Wir merken also das Prinzip der Sprachenrede es auf Ende nichts abstrus ist weit hergeholtes dass irgendwie nur ein paar bestimmte Personen Gruppen betrifft, sondern es geht viel weiter.
00:46:05: Christus möchte gehört und verstanden werden durch Sprache, durch Gebet, durch Gottesdienst, durch das ganze Leben.
00:46:18: Deshalb fragen du und ich uns auch immer wieder werde Ich Verstanden?
00:46:24: Lebe und rede ich so dass ich verstanden werde Dass es authentisch ist Das andere durch mich Christus sehen Verständlich und authentisch leben zu können, da braucht es eine wichtige Grundlage.
00:46:42: Wir selber müssen verstanden haben wer Christus ist.
00:46:47: Dazu möchte ich dich einladen dieser Beziehung zu Jesus ja immer tiefer zu wachsen nur mehr bewegt zu werden von diese Hoffnung die uns durch Jesus bewegt.
00:47:02: falls du aber heute hier bist und selber noch gar nicht Jesus angenommen hast und gar nicht selber verstanden, wer dieser Jesus ist.
00:47:12: Da möchte ich einladen, warte nicht länger!
00:47:15: Komm zu diesem Jesus und lass dich von ihm retten.
00:47:20: Er möchte sich dir vorstellen.
00:47:23: Falls du da Fragen hast dann komm gerne auf uns zu oder auf eine Vertrauensperson die du kennst.
00:47:29: wir helfen dir da gerne weiter.
00:47:33: Darin wünsche ich euch Gottes reichen Segen in der Beziehung zu Jesus zu wachsen ihn immer mehr zu verstehen Damit andere auch euch, ja Jesus immer besser verstehen können und ihn hören.
00:47:48: Und sehen wer er ist!
00:47:51: Ich möchte zum Abschluss mit uns beten.
00:47:57: Ja Großer allmächtiger Gott ich danke dir dass du Mensch geworden bist das du dich ganz klein gemacht hast für uns damit wir sähen und verstehen können wer du bist.
00:48:11: Danke, dass du uns so sehr geliebt hast.
00:48:14: Dass Du sogar als Kreuz für uns gegangen bist.
00:48:16: Dass du dieses Leid, diese Schmerzen auf dich genommen hast um uns zu erlösen und eine Beziehung zu dir möglich zu machen.
00:48:26: Ja nicht möchte ich bitten das wir immer tiefer zu dir hinwachsen, dir immer ähnlicher werden und sehen wer du bist!
00:48:35: Dass es dann aber auch weiter geht und die Menschen um uns herum Dich erkennen und Dich annehmen, weil wir Botschafter für Dich sind.
00:48:44: Herrlich möchte ich aber auch für uns als Gemeinde bitten das Du auch uns hilfst wirklich eine Gemeinde für Christus zu sein wo andere Dich sehen und DICH erkennen und eingeladen werden zu Deinem Leib dazu zu gehören.
00:49:00: Ja also möchte ich jetzt konkret auch fürs Musical nochmal bitten dass jetzt im Moment allen geprobt wird und bald aufgeführt wird dass auch diese Veranstaltung ja dazu dienen darf, dass deine Botschaft weit hinaus geposaunt wird und Menschen eingeladen werden.
00:49:16: Und dich annehmen!
00:49:17: Ich möchte aber auch für jeden Einzelnen bitten der heute hier ist Dass du mit uns gehst in die kommende Woche.
00:49:23: Du siehst was auf uns zukommt Was auf uns wartet.
00:49:26: Danke, dass du mit us gehst Das du uns immer mehr veränderst In dein Ebenbild.
00:49:31: Ja das du bei uns bist alle Tage Bis an der Welt Ende Amen.