GfC Deutschland

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00:00:01: Ja, wir freuen uns heute bei euch zu sein.

00:00:05: Wir sind in letzter Zeit ein bisschen in Deutschland unterwegs.

00:00:09: Wir hatten Kurse im Korntal und so sind wir ein bisschen der Region gewesen und heute Nachmittag fahren wir dann wieder in die Schweiz.

00:00:18: Unsere Namen habt ihr gehört Andre und Amelia Freiburghaus.

00:00:23: Amelia ist die Tochter von Matthias Käse, einige von euch kennen ihn wahrscheinlich.

00:00:29: Ich freue uns heute von unserem Dienst, unserer Arbeit in Papua Neuginia zu erzählen.

00:00:35: Ihr seht hier den Slogan für unseren Dienst.

00:00:39: Den haben wir bekommen als wir vor knapp fünf Jahren geheiratet haben.

00:00:43: Hat uns ein Ältester der Gemeinde in der Schweiz eine Bibel übergeben und hat diesen Slogans gemacht und gesagt er wünsche uns viel Aha-Erlebnisse in unserem Leben in unserer Ehe und in unseren Dienst.

00:01:00: Und hat AHA auch noch neu gefüllt und gesagt, das bedeutet Andere und Amelia und der Herr, der uns verbindet und führt in Papua

00:01:10: Neuginea.".

00:01:10: So haben wir das aufgenommen und ist unser Lebenszentrum geworden – in unsere Ehe oder in unserem Dienst?

00:01:22: Wir durften die letzten vier Jahre in Pienschi in Papu Neuginia verbringen.

00:01:27: Seit Anfang April sind wir nun im Heimataufenthalt und werden dann im Januar nächsten Jahr wieder ausreisen.

00:01:34: Auf dieser Folie seht ihr die Karte von P&G, von diesem Land – es hat so rote Kreise mit drauf!

00:01:41: Der Kreis ganz links, das wird die Station Kugark.

00:01:45: Dann eins weiter nach rechts, da sind die Station Goroka und Orobiga.

00:01:49: Die sind sehr nah aufeinander.

00:01:50: in Goroka haben wir die ersten neun Monate unseres Dienstes verbracht vor allem Kultur und Sprache gelernt.

00:01:57: Dann weiter nach rechts ist die Station Kasam, da werden wir dann nach unserer Ausreise in zweiten Törm stationiert sein.

00:02:06: Und dann ganz zum Schluss rechts der Kreis mit Leih an der Küste.

00:02:12: dort befindet sich auch die Bibelschule oder eine der Bibelsschulen wo wir die letzten gut drei Jahre stationiert waren.

00:02:22: Zurzeit sind circa dreißig Missionare von der GFC in PNG ausgesandt und auf diesen fünf Stationen verteilt.

00:02:31: Wir werden noch mehr von diesem Land, von unserer Arbeit erzählen.

00:02:34: doch zuerst möchten wir ein paar Gedanken zu einem Bibelfers teilen.

00:02:43: Wenn ihr die Bibel dabei habt könnt ihr sie aufschlagen in Jesaja sechs.

00:02:48: Ich werde zuerst diesen einen Vers lesen und dann einige Gedanken aus dem Kapitel teilen.

00:02:59: Je saia sechs vers acht, ich denke das ist ein Pferd den wir gut kennen.

00:03:04: Ich möchte ihn zuerst lesen.

00:03:05: dort steht in je saia sechs vers acht und ich hörte die Stimme des Herrn wie er sprach wenn soll ich sende?

00:03:14: wer will unser Bote sein?

00:03:17: Ich habe Sprache.

00:03:19: hier bin nicht.

00:03:20: sende mich.

00:03:23: Wir haben auch einen Lied im Gemeindeliederbuch dass diesen Pferds besingt dass diese Bereitschaft besingt.

00:03:30: Hast du Jesu Ruf vernommen?

00:03:33: Und schon in meiner Kindheit, in meiner Jugend habe ich mich immer gefragt wer kann das schon sagen.

00:03:39: So wie Jesaja hier sagt Hier bin ich sende mich und ich fragte mich Bin ich bereit das zu sagen?

00:03:46: Kann ich das sagen?

00:03:47: Ich dachte man müsste schon ein großer Prophet sein Wie dass eben Jesaja war oder irgendein Superchrist der eben dann eventuell in die Mission geht oder so.

00:03:58: Aber ich dachte immer nicht.

00:04:01: Doch dann habe ich mich besser mit diesem Bibeltext auseinander gesetzt und habe gemerkt, Jesaja war gar nicht von Anfang an so.

00:04:12: Hier im sechsten Kapitel sehen wir die Berufungsgeschichte von Jesaja und wir sehen was Jesaja erlebt hat oder gesehen hat denn er hatte eine Begegnung mit Gott.

00:04:24: Und manchmal wünschen wir uns auch eine Begegnung mit Gott und denken, das würde uns stärken.

00:04:28: Das würde uns Freude machen.

00:04:29: Da hätten wir wieder richtig schwung.

00:04:36: Doch Jesaja fühlte nichts viel von diesen Glücksgefühlen als er eine Bebegegnungen mit Gott hatte.

00:04:43: Denn wir sehen ab fürs Eins beschreibt er wie er im Tempel eine Erscheinung hatte von Gott, von seiner Herrlichkeit dass sein Saum, der Saum seines Kleides den Tempel gefüllt hat.

00:04:58: Dass da Engelwesen waren die riefen Heilig, Heilig!

00:05:05: Heilig ist der Herzebott und da war Rauch, da war die Erde bebte und Jesaja

00:05:14: erschrak.

00:05:16: Jesaja fürchtete sich, Jesaja sah ich kann nicht bestehen vor Gott.

00:05:21: Er sagt.

00:05:21: in Vers.

00:05:22: V sagt er wehe mir Ich vergehe, ich bin verloren!

00:05:29: Und er gibt auch die Begründung warum er das Gefühl hat.

00:05:32: Er weiß... ...ich bin unreiner Lippen, sagt er und ich wohne in einem Land mit unreinen Lippens.

00:05:39: Er sieht seine eigene Sünde, er sieht die Sünde seines Volkes und er weiß wir sind nicht würdig.

00:05:47: Ich bin nicht würdig vor Gott zu stehen doch es hört nicht auf hier.

00:05:53: Er sieht eine weitere Erscheinung, er sieht ein Nengel.

00:05:56: Der geht zum Altar und nimmt dort eine glühende Kohle Und berührt.

00:06:00: mit dieser glühenden Kohle Berührt er die Lippen von Jesaja und er hört eine Stimme, die spricht Sie hiermit sind, deine Lippe berührt Dass Deine Schuld von Dir genommen werde und Deine Sünde gesund sei!

00:06:16: Er erlebt hier dass Gott ihn reinigt dass Gott ihm vergibt, denn er erkennt seine Sünde.

00:06:24: Er erkennt das er nichts ist, dass er nichts kann und nicht würdig ist vor Gott zu stehen.

00:06:32: Und nun vom neuen Testament wissen wir jemand hat sein Leben auf diesen Altar gelegt.

00:06:38: Es ist Jesus der sein Leben gegeben hat weil wir nicht können und stellvertretend für uns ist er gestorben am Kreuz damit wir eben diesen Zugang haben zu Gott.

00:06:52: Gerade nach dieser Erscheinung hört Jesaja eben diese Stimme, die spricht in Vers Acht.

00:06:59: Unmittelbar nach diesem Erlebnis hörte diese Stimmen und er schaut jetzt nicht mehr auf sich selbst.

00:07:07: Er schaut nicht auf was er Schlechtes gemacht hat.

00:07:11: Er schaut auch nicht auf das, was er vielleicht gut kann!

00:07:14: Sondern jetzt schaut er auf das, was Gott gemacht hat in seinem Leben.

00:07:19: Er schaut auf das was Gott getan hat.

00:07:22: Er hat ihm vergeben!

00:07:24: Er hat ihn reingewaschen und jetzt ist er eben bereit für seinen Dienst.

00:07:30: Und diese Erkenntnisse wünsche ich uns allen dass wir sehen wenn wir glauben an Jesus Christus dass er gestorben ist für uns Dass wir den Zugang haben, dass wir gereinigt sind dann sind wir bereit Für seinen Dienst.

00:07:45: Und dieser Dienst, der sieht vielfältig aus.

00:07:48: Jesaja wurde nicht weit weggesandt wie ich und Amelia nach Papua Neuginea.

00:07:54: Jesaya er wurde in sein eigenes Volk gesandt!

00:07:58: Und so denke ich dass wir heute da sind... Es geht nicht darum wohin wir gehen sondern es geht darum das wir bereit sind, dass wir uns hingeben für sein Reich.

00:08:10: Wenn wir jetzt heute Morgen Von unserem Dienst erzählen, möchten wir immer wieder auch aufzeigen was dies bedeuten könnte.

00:08:18: Hier für euch in diesem Dienst indem ihr steht Für Gott hier in Deutschland

00:08:32: Bevor wir jetzt gerade in all die Aufgaben und Arbeiten hineingehen, die wir in PNG gemacht haben Möchten wir in Form eines Quizzes noch ein paar Fakten zu diesem Land und der Gemeinde weitergeben.

00:08:45: Viele von euch haben nämlich schon ganz viel von PNG gehört, für andere ist es vielleicht neu und so haben wir fünf Fragen vorbereitet mit jeweils zwei Antwortmöglichkeiten.

00:08:54: Und ihr dürft dann jeweils die Hand erheben wo ihr denkt diese Antwort stimmt.

00:08:58: Ich blende bereits die erste Frage ein.

00:09:00: das hilft vielleicht zur Erklärung.

00:09:02: Die erste Frage hier ist welches Land hat die größere Fläche?

00:09:05: Ist das PNG oder ist das Deutschland?

00:09:07: Wenn du also nun denkst PNG ist grösser Linke hand erheben und wenn du denkst Deutschland ist grösser darfst du die rechte Hand erhebern.

00:09:15: Und es darf auch jeder gleich selber mitzählen wie viele Punkte er macht.

00:09:19: Allright, welches Land hat die größere Fläche?

00:09:22: Piengier oder Deutschland?

00:09:27: Okay, Piengi ist tatsächlich größer als Deutschland.

00:09:31: selbst wenn man Deutschland und Österreich zusammen nimmt ist Piengie noch größer.

00:09:36: erst mit der halben Schweiz noch mit.

00:09:38: dazu sind wir dann ca.

00:09:40: auf der Fläche, die PNG hat.

00:09:42: und mit PNG meinen wir das was ihr vorher auf der Karte gesehen habt.

00:09:46: es ist eigentlich nur die Hälfte dieser Insel oberhalb von Australien.

00:09:50: Die linke Hälfe gehört dann schon zu Indonesien.

00:09:57: Gehen wir zur Tierwelt.

00:09:59: Wie schwer ist das schwerste heimische Landseuge-Tier von Papua Neuginea?

00:10:05: Ist das eher so seventy fünf Kilogramm schwer oder doch nur so dreizehn Kilogrammen?

00:10:11: Ihr dürft die Hand wieder erheben.

00:10:18: Ja, das schwerste Landseugetier ist tatsächlich sehr klein.

00:10:22: Pienchi ist schon bekannt für ihre Tiere, Tierwelt und ihr Vielfalt.

00:10:26: durch Landseuge-Tiere gibt es wirklich nur kleine.

00:10:29: Und da seht ihr auch schon das kleine... Das ist das Baumkänguru.

00:10:33: Da gibt es viele verschiedene Arten.

00:10:36: Das ist der Größte.

00:10:37: Ist circa dreizehn Kilogramm schwer.

00:10:40: Dann ist Pienci natürlich bekannt für die Vögel und ganz besonders für die Paradiesvögel.

00:10:46: Hier auf dem Bild seht ihr ein großer Vogel, der ist wirklich fast seventy Kilogramm schwer.

00:10:51: Ist aber halt ein Vogel.

00:10:53: Ist ein Straußenart und ist der gefährlichste Vogel der Welt habe ich mir sagen lassen.

00:10:58: Dem willst du lieber nicht begegnen.

00:11:00: Ist so etwas so groß?

00:11:02: Und dann gibt es natürlich in der Wasserwelt auch viele Tiere, viele schwere Tiere Auch das Salzwasselkrokodil welches ja das größte Krokodile ist.

00:11:13: Die dritte Frage Laut welches Land hat mehr Amtssprachen?

00:11:18: Ist das Pientzschi oder ist das die Schweiz?

00:11:26: Die Schweiz hat tatsächlich mehr Amtssprachen als Pientzi.

00:11:31: Die Schweiz hatte vier Amtssprachen und in Pienschi sind es nur drei.

00:11:35: Das ist Englisch, weil das auch die Schulsprache ist.

00:11:39: dann Pitchin, die Sprache die auch wir gelernt haben und in unserem Alltag hauptsächlich gebraucht.

00:11:44: Und dann noch Hirimoto eine Sprache, die in der Region der Hauptstadt Port Morsby gesprochen wird.

00:11:51: Stammesprachen hingegen – da hat Pienschi doch viel mehr zu bieten!

00:11:55: Da kursieren Zahlen um die achthundert verschiedene Dialekte und ganz unterschiedliche Sprachen, die die verschiedenen Stämme sprechen.

00:12:10: Die Amtssprachen der Schweiz Deutsch-Französisch, Italienisch und Retto-Romanisch.

00:12:18: Genau!

00:12:18: Gehen wir zur Gemeinde?

00:12:19: Wie viele Jahre gibt es die IBC?

00:12:22: Das ist die Einheimische Gemeinde, die Gemeinde für Christus IBC in PNG.

00:12:25: Wie viele Jahren gibt es sie bereits?

00:12:28: Sind das zweiundsiebzig Jahre oder sind das zweihundfünfzig Jahre?

00:12:33: Ihr dürft wieder mit Hand erheben Stimmen oder Raten je nachdem.

00:12:42: Ja, die einheimischen Gemeinden gibt es erst seit zweiundfünftig Jahren wurde sie gegründet.

00:12:48: Diejenigen, die Zweiundsiebzig geschätzt haben, die dachten an die Emissionsarbeit – ja, die gibt es seit Zwei- und Siebzig Jahren – doch die Einheimische Gemeinde wurde erst zwanzig Jahre später dann gegründen?

00:13:01: Dann kommen wir schon zu der letzten Frage, wie viele lokale Gemeinden hat die EBC heute?

00:13:07: Sind das unter tausend oder übertausend?

00:13:16: Das sind über tausend genau gezählt.

00:13:18: Wurden sie schon eine Weile nicht mehr, aber schon bei der letzten Zählung waren es über Tausend und unterdessen schätzt man so circa tausends dreihundert lokale Gemeinden in PNG.

00:13:29: Diese Gemeinden sind dann aufgeteilt in dreiundzwanzig Gemeindekreise welche dann auch jeweils selber einen Vorstand haben und dann auch national noch weiter das Organigramm hochgeht.

00:13:44: Als Vergleich vielleicht oder zuerst in Pienschi die kleinsten Gemeindekreise haben circa vierzig lokale Gemeinden, die größten Kreise bis zu hundertfünfzig Gemeinden.

00:13:54: Die Schweiz, GFC Schweiz hat circa siebzig lokaler Gemeinden und in Deutschland sind es sechzehn Gemeinden!

00:14:01: Die Arbeit in Pienschi also unterdessen um ein vielfaches Größer als hier bei uns in Schweiz und Deutschland.

00:14:10: Wer

00:14:11: hat fünf Punkte geschafft?

00:14:14: Vier Punkte Hier vorne sehr gut.

00:14:20: Vier Punkte, wir machen es gibt keinen Preis aber wir machen jetzt etwas zur Siegerehrung das den PNG auch immer sehr gut ankommt.

00:14:27: Es gibt in PNG ganz verschiedene Klatschmuster.

00:14:31: die werden nicht nur im Kinderarbeit und auch in Jugendarbeit oder auch in der Gesamtgemeinde immer wieder gebrauchen.

00:14:37: Und auch dieses Getränk hier ist sehr beliebt.

00:14:39: und so machen wir jetzt den Cola-Clap.

00:14:42: Der funktioniert so Wir klatschen dreimal in die Hände dann öffnen wir die Dose Dann klatschen wir wieder dreimal in die Hände und dann nehmen wir ein Schluck Cola.

00:14:53: Ihr dürft alle mitmachen!

00:15:02: Genau, es sind wir frisch gestärkt.

00:15:05: Nun möchten wir euch einige Leute vorstellen, mit denen wir unterwegs waren.

00:15:11: Und der erste ist Magical.

00:15:13: Magical war ein Student an der Uni – als wir in Goroka waren, war er dort an der Universität – und da er an der University war konnte er gut Englisch Und das kam mir zu gut, weil dazu mal habe ich noch schlecht Pitching gekannt und so halb für mich auch die Sprache zu lernen.

00:15:32: Er war sehr interessiert und fragte mich aus woher wir sind über die Berufung usw.

00:15:39: und sofort wie es läuft.

00:15:41: in unserem Land war er sehr interessiert.

00:15:44: Auch ich konnte viele Fragen stellen.

00:15:46: Ich konnte fragen warum macht ihr das so?

00:15:48: Warum sieht das so aus bei der Hochzeit und so weiter?

00:15:51: oder viele kulturelle Fragen.

00:15:53: Ich konnte nicht einfach so stellen, aber bei ihm konnte ich sie stellen.

00:15:57: So entstand eine Freundschaft die bis heute anhält und die mir kulturell sehr viel gebracht hat.

00:16:05: Magical besuchten wir auch in seiner Heimat, der ist aus der Region von Hagen Und so waren wir auch mal bei ihnen zu Hause und da war noch meine Eltern dabei, darum ist mein Vater drauf Foto zu sehen.

00:16:23: Dann hat er zwei Brüder und seine Eltern.

00:16:28: Und jetzt auf diesem Foto könnt ihr es vielleicht erkennen, dass da noch eine Frau mehr auf dem Foto ist.

00:16:36: Das ist nicht etwa die Großmutter von Magical?

00:16:38: Nein!

00:16:40: Die eine ist die Mutter und die andere ist die zweite Frau vom Vater von Magacle.

00:16:47: Magical ist also in einem Verhältnis aufgewachsen das für uns oder fast schon undenkbar ist.

00:16:54: Und in Pienschi ist das eigentlich verboten, vom Gesetz her verboten und trotzdem wird es heute noch häufig gemacht.

00:17:02: Der Großvater von Magical hat uns vollerst stolz erzählt dass er selber fünf Frauen gehabt habe.

00:17:11: Da war es schon schwierig.

00:17:12: was redet man damit so einer Person?

00:17:15: Von der Gemeinde her wenn sich jemand in die Gemeinde kommen möchte dürfen Sie kommen, sie dürfen sich auch taufen lassen.

00:17:26: Aber sie dürfen nicht ein Amt ausüben wenn sie mehr als eine Frau geheiratet

00:17:31: haben.".

00:17:32: So hat uns Magical in dieses kulturelle Problem eingeführt und hat natürlich sehr viel mit dem Frauenbild zu tun welches in Piengxi Gang und Gebe ist.

00:17:46: Magical hat mich immer wieder angesteckt für seine Liebe zu Jesus Christus.

00:17:53: Sein Herz, es brennt für Jesus und in seiner Freizeit als er Semesterferien gehabt hat ist er immer wieder mit seinen Brüdern und anderen Leuten mit Pastoren unterwegs gewesen im abgelegenen Gebiet oder manchmal auch in Städte auf Märkte wo er von Jesus Christus gezeugt hat.

00:18:13: Sie haben Lieder gesungen, sind sehr musikalisch, Liedergesungen und gepredigt und immer wieder auch erlebt wie sich Menschen für Jesus entscheiden.

00:18:23: Und schon früher hat er mir gesagt dass er mehr möchte als nur seine Freizeit für Jesus gebrauchen und er möchte eigentlich Pastor werden, er möchte Missionar werden!

00:18:35: Anfang dieses Jahres hat er dann erklärt warum er das jetzt noch nicht kann.

00:18:43: Magical hat nämlich ein Problem und dieses Problem, das nennt sich One Talk System.

00:18:48: One Talk bedeutet eine Sprache.

00:18:50: Wir haben vorhin schon gehört es gibt ganz verschiedene Stammesprachen Und wer die gleiche Sprache spricht wie du der ist ein One Talk.

00:18:59: Das gibt dann diese Klänze oder auch die erweiterte Verwandtschaft in unserem Verständnis In diesem System.

00:19:07: da hilft man einander Man unterstützt, man investiert gewissermaßen auch die Krankenversicherung, die Altenversicherung.

00:19:17: All diese Systeme gibt es in Pinschi nämlich nicht.

00:19:20: das läuft alles irgendwie in diesem OneTalk-System mit.

00:19:24: Die Kehrseite dieses OneTalk Systems ist dann aber auch ein Ausbeuten, ein Bestimmen und ein Beherrschen.

00:19:31: Wenn nämlich jemand dir etwas gibt Dann gibt er es nicht einfach weil du eben sein OneTalk bist Weil er dich gerne mag, weil er dir helfen möchte sondern er gibt Und die Einheimischen sagen häufig, die andere Hand wartet leer darunter schon wieder, dass sie gefüllt wird.

00:19:49: Das ist auch so bei Magical.

00:19:52: wie gesagt an der Universität studiert.

00:19:54: das kostet sehr viel Geld um so an eine Schule zu gehen und ganz viele von seinen Verwandten haben ihm Geld gegeben damit er dieses Studium machen kann.

00:20:06: So ist er jetzt bei seinem eigenen Cousin als Onkels Brüder was immer verschuldet und die warten jetzt mit der leeren Hand, dass er als Lehrer arbeitet und Geld wieder zurück in den Klären bringt.

00:20:22: Und so ist es für ihn zumindest zur Zeit frisch vom Studium nicht möglich eine Bibelschule zu besuchen wo er wieder nichts verdient als Pastor zu arbeiten, wo der Lohn so klein ist das vielleicht gerade mal für das reicht was er selber braucht und er muss zumindest eine gewisse Zeit als Lehrer arbeiten, damit ein bisschen wieder ein Gleichgewicht hergestellt wird.

00:20:46: Im Fall von Mircicle hat zwei Brüder wie ihr bereits gesehen habt die ihn auch unterstützen möchten das Anliegen haben, zu Hause zu dem Klang zu schauen um ihn auch gewisser Massen freizustellen.

00:20:59: Zurzeit sind die aber auch beide noch in der Ausbildung und so ist für Magical im Moment nur möglich in der Freizeit weiter für Jesus zu arbeiten und eben als Lehrer zu arbeiten.

00:21:12: Und wir wollen euch herausfordern!

00:21:14: Magical gibt sehr viel von seiner Freizeite um das Evangelium weiterzutragen.

00:21:20: Was machst du mit deiner Freizei?

00:21:22: Hat es da einfach nur Platz für all deine Aktivitäten?

00:21:25: Oder gibt es auch Platz, wo du das Evangelium weiterprägst.

00:21:33: Am Leben von Magical haben wir jetzt gesehen dass es kulturelle Schwierigkeiten Herausforderungen gibt eben mit dem Eheverständnis aber auch mit dem One-Talk System.

00:21:44: so wurden wir an der Bibelschule immer wieder mit schwierigen Themen konfrontiert wo wir uns auseinander setzen mussten und vielleicht neu studieren mussten.

00:21:56: Wie müssen wir jetzt das erklären?

00:21:58: Unsere Hauptarbeit in den letzten drei Jahren war an der Bibelschule und da unterrichtete ich etwa siebzehn Lektionen pro Woche und unterrichtet es in verschiedenen Fächern, theologisch aber auch praktisch.

00:22:15: und auch Amelia unterrichteten.

00:22:17: und in der Bibelschule haben wir etwa rund gut hundert Studenten die die geheiratet haben, kommen mit ihren Frauen und die Frauen werden dann auch unterrichtet geschult.

00:22:31: Am Morgen sind sie immer im Unterricht und am Nachmittag sind sie im Garten wo es dann auch immer sehr heiß ist, wo Sie für Ihren eigenen Unterhalt sorgen müssen und darum auch körperlich arbeiten müssen.

00:22:47: So ist an der Bibelschule auf der einen Seite das biblische, das theologische Das praktische, wo sie wirklich auch geschult werden und dass sie arbeiten müssen damit ja sie auch leben können.

00:23:04: Auch in ganz praktischen Bereichen wie zum Beispiel im Computer-Lektion haben wir Unterricht gegeben.

00:23:08: viele haben noch nie ein Laptop oder so etwas bedient und so mussten wir ganz basic anfangen was ist eine Maus?

00:23:16: Was müssen wir den Computer anschalten usw.. Das macht ihr auch immer wieder Freude.

00:23:24: Amelia, eben mehr auf der Seite der Frauen hat sie Hygiene unterrichtet oder einfach das Haushalten und solche praktische Fächer.

00:23:37: Ja an der Bibelschule immer wieder die kulturellen Fragen.

00:23:41: und dass wir sehr dankbar dürfen wie euch dieses Bild zeigen – das ist das Lehrerteam der Bibelschule!

00:23:48: Wir sind so froh, dass wir auf diesem Bild viele dunkelhäutige Menschen haben und nicht nur wir weißen drauf sind, weil wir häufig einfach auch nicht genau wussten was sollen wir jetzt entscheiden.

00:24:03: Was muss man angehen?

00:24:05: Welche Themen sind relevant?

00:24:07: Und so durften wir sehr viel von diesen Menschen hier lernen wo wir einfach mit ihnen unterwegs sein durften!

00:24:13: Der Schulleiter, auch der stellvertretende Der Mann von Büro und auch der Leiter der Farm sind alles einheimische Geschwister, die die Verantwortung tragen.

00:24:23: Und wo wir als Missionare mehr im Hintergrund unterstützend mit dabei sein durften.

00:24:32: Also wie frisch an die Bibelschule kamen wurde Petrus und Marta gerade in ein frisches Amt eingeführt des Schulleiters.

00:24:41: So sind sie jetzt drei Jahre auch Schulleiter von dieser Bibelschule und ich konnte einfach unterstützen.

00:24:51: Ich war ja frisch auch an der Bibelsschule, und so konnten wir wirklich gemeinsam herausfinden was sind die Aufgaben?

00:24:58: Und ich konnte ihn immer wieder auch unterstützen gerade in administrativen Dingen.

00:25:03: oder manchmal hat er einfach Probleme mit dem Drucker oder was auch immer.

00:25:07: da konnte ich ihm helfen.

00:25:09: Und hankerum konnte er mir Unterstützung geben.

00:25:11: Er war etwas wie der geistliche Vater da und auch der kulturelle Vater.

00:25:18: Und hat mir dann immer wieder auch geholfen, wenn ich Dinge nicht einordnen konnte, Dinge nicht verstanden habe und ja manchmal auch Entscheidungen gefällt wurden wo ich einfach gedacht habe warum um alles in der Welt.

00:25:32: macht ihr das jetzt so?

00:25:34: Dann wurde es auch emotional und dann habe ich ihn gefragt Siehst du denn das nicht, dass das falsch ist oder so sein sollte?

00:25:43: und so weiter?

00:25:44: Und dann hat er manchmal einfach gelächelt und gesagt, komm wir sitzen mal hin.

00:25:48: Dann sind wir eine Stunde, zwei Stunden hingesessen und da hat er mir erklärt.

00:25:54: Er ist von einer Region sehr in Bildern und Geschichten.

00:25:59: Da war es für mich dann sehr schwierig, obwohl ich gut pitschen konnte Schwierig zu verstehen, was willst du mir jetzt weitergeben?

00:26:06: Und dann hat er auch gemerkt und dann hatte er immer auch konkreter weil er schon lange mit Schweizer und Deutschen unterwegs ist.

00:26:14: Hatte dann auch ganz konkret manchmal am Schluss erst aufgezeigt so und so ist es.

00:26:21: Das hat mir sehr geholfen und das sind wir wirklich gut brüderlich unterwegs gewesen.

00:26:26: Auch Amelia mit seiner Frau Marta konnte sehr viel profitieren, sehr viel lernen und das sind wir Ihnen sehr dankbar.

00:26:34: Wir konnten auch zusammen unterwegs sein auf einer Petrol.

00:26:40: Auf dem Foto waren wir bei Ihnen in der Heimat und so konnten Sie Ihre Heimat uns zeigen und haben uns einfach eingeführt in kulturelle Dinge von Papua Neuginea.

00:26:53: Petros hat mich genommen wie ich bin Auch wenn ich komische Fragen gestellt habe und einfach Dinge nicht kapiert habe.

00:27:00: Und so möchte ich euch fragen, habt ihr auch Menschen in eurem Leben die manchmal ein bisschen komisch sind oder manchmal schräge Ansichten haben?

00:27:09: Begegnest du ihnen in Liebe so wie Petrus mir begegnet ist und sitzt du mit ihnen hin und erklärt ihnen etwas?

00:27:16: Bringst du sie weiter im Glauben?

00:27:22: Jetzt wollen wir euch noch drei Parteien von unseren Bibelschul-Studenten vorstellen!

00:27:27: Als erstes haben wir hier Kleid und Adassa.

00:27:31: Eine junge Familie und Kleid hat uns ein Zeugnis erzählt, dass er als junger Mann schwer krank war und die Ärzte ihm sagten, er werde nie Kinder bekommen.

00:27:41: Wie ihr auf diesem Foto seht sind Sie schon mit einer Tochter an die Bibelschule gekommen und während der Bibelschulzeit haben sie dann auch noch eine zweite Tochter bekommen.

00:27:49: Und Kleid hatte einfach gestaunt wie Gott überall steht immer noch alles im Griff hat, egal was vielleicht Ärzte oder auch andere Leute uns sagen.

00:28:00: Und wir haben nicht mehr wieder gestaunt wie Kleid und Adassa, Ehe- und Familie gelebt haben.

00:28:05: Wie bereits erwähnt in Pienschi das Eheleben vielleicht wirklich nicht gleich wie bei uns?

00:28:11: Nicht nur vielleicht.

00:28:12: es ist nicht gleich und die Frau hat den Piensci einen tiefen Stellenwert.

00:28:19: und bei ihnen haben wir einfach immer wieder gestaurant wie Kleide mit seiner Frau gemeinsam unterwegs war zusammen Arbeiten gemacht haben, wie sie mit den Kindern umgegangen sind.

00:28:30: Wie Sie Vorbilder waren und Kleid musste sich bestimmt schon oft anhören dass er kein richtiger Mann ist weil er eben genauso handelt wie es tut.

00:28:40: Und wir wollen auch euch herausfordern.

00:28:41: Pinch ist eine ganz andere Kultur als hier in Deutschland aber auch hier wird Ehe und Familie nicht mehr nach biblischen Prinzipien gelebt.

00:28:49: Wir wollen euch fragen Sehen die Leute in eurem Umfeld auf der Bibel gründet oder haben auch wir uns schon an die Gesellschaft angepasst und ist es vielleicht nötig, dass wir wieder einen Kurswessel vornehmen.

00:29:06: Ein weiterer Student ist Ngi.

00:29:10: Er kommt aus einer Region, die sehr kriegerisch ist immer wieder brutale Auseinandersetzungen sind.

00:29:18: Und doch war er sein Mann, der ein Strahlen hat für Jesus?

00:29:23: Und er hatte es wirklich nicht leicht, manchmal ist er zu mir gekommen und ich sah ihm schon an dass jetzt etwas Schlimmes passiert ist.

00:29:30: Dann hat er mir erzählt was passiert ist wer gestorben ist usw.

00:29:34: und wir dann gemeinsam gebetet haben für diese Umstände.

00:29:38: und ich saue ihm an eigentlich wollte er Zuhause sein aber Er kann doch nicht und das ist weit weg und es würde auch nicht viel bringen.

00:29:49: Nach einem Jahr in der Bibelschule konnte er für ein Monat zwei nach Hause Und später hat er mir erzählt, wie es gegangen ist und er sagte ich bin eigentlich nicht wirklich nach Hause gegangen.

00:30:01: Ich bin zu einem Kollegen gegangen und dann nach einer Zeit wo ich gesehen habe jetzt könnte das eine gute Zeit sein, bin ich auf Umwegen nachhause gegangen nur für zwei drei Nächte bei meinem Familie zu wohnen und einfach zu schauen wer lebt noch?

00:30:19: Wer ist gestorben?

00:30:24: wurde er gradiert an unserer Bibelschule und nun ist der aktiv.

00:30:29: Er hat mir letztlich gesagt, dass er jetzt an der Bibelsschule ist von seiner Gemeinde, er ist ursprünglich aus einer anderen Gemeinde und ist dort jetzt als Bibels-Schullehrer aktiv.

00:30:39: Die Selbstbibelschule ist genau in diesem Gebiet, wo er auch aufgewachsen ist.

00:30:44: Und so hat er sich entschieden an einen Ort seinen Dienst zu tun, wo es gefährlich ist und immer wieder auch Überfalle gibt, wo die Häuser abgebrannt werden und eben die Familien umgebracht werden.

00:30:56: So hat der sich entschieden trotzdem dort zu sein ein Licht zu sein und dieses Risiko einzugehen.

00:31:02: Ein riesiges Vorbild für mich und auch die Frage hier welches Risiko sind wir bereit einzugehend?

00:31:07: Für das Evangelium.

00:31:11: Die dritte Familie ist der Familie von Jeremiah und Dorcas mit ihren Kindern Leo und Cinderella.

00:31:16: Auch sie eine aufgestellte Familie, die an die Bibelschule kamen, die im Klassenzimmer stark waren und auch in den Gärten beim Arbeiten immer vorne mit dabei.

00:31:27: Jeremiah hatte jedoch eine Krankheit zu bergulose schon bevor er an die Bibleschulen kamer hat Medikamente genommen und es ging ihm besser.

00:31:36: An der Bibelschule ist die Krankheit dann aber neu ausgebrochen und wir mussten ihn zur Erholung nach Hause schicken.

00:31:43: Leider hat er sich nicht erholt, sondern ist zwei Wochen danach verstorben.

00:31:47: Und so ist er einer von vier Leuten, die bei uns in diesen drei Jahren an der Bibelschule sind Die nun schon gestorben sind.

00:31:55: Nicht eine einfache Situation für Dorcas Für zwei Kinder zu sorgen ohne einen Mann an der Seite.

00:32:02: Ich bin nicht ganz sicher, aber vermutlich ist sie nun wieder zurück in ihrer Familie und ihre Verwandtschaft.

00:32:10: Und muss einfach weiter auf Gott vertrauen, dass er versorgt, dass sie genügend mitten vielleicht auch hat um die Kinder an die Schule zu schicken usw.

00:32:21: Wir wollen neu dankbar werden für das Gesundheitswesen, für all die Infrastruktur, die wir hier im Westen haben dürfen.

00:32:45: Wie gesagt, war die Bibelschule die Hauptarbeit die wir gemacht haben.

00:32:50: Aber wir konnten uns auch in andere Gebiete investieren und so freute ich mich, dass sich auch in der Jugendarbeit mithelfen konnte.

00:32:58: Denn schon in der Schweiz war ich in meiner Gemeinde langjährig Jugendleiter und es hat schon weh getan, die Heimat so zu verlassen.

00:33:09: aber umso schöner war es dann auch in den Jugendarbeiten aktiv zu sein im P&G.

00:33:14: Am Anfang war das mehr, dass ich einfach Teilnahme an den Anlässen und zu verstehen versuchte was sind Schwierigkeiten, Herausforderungen der Jugendlichen dort.

00:33:26: Und dann immermehr auch die Beziehung aufbauen konnte auch zur Leitung und da war ich mit den Jugendleitern unterwegs.

00:33:36: Hier auf dem Bild seht ihr nicht die Jugendleiter, sondern die Jüngsten der Jugend, so fünfzehn-sechzehnjährige außer diesem Ganz rechts.

00:33:45: Die Werte zeigen älteres Alter an, doch es sind tatsächlich sehr junge Menschen mit denen ich unterwegs sein durfte.

00:33:54: Nicht nur lokal in der Gemeinde sondern auch überregional konnte ich aktiv sein und so waren wir Anfang dieses Jahres im Februar, waren wir in Vivac im Säpig.

00:34:06: das ist ein abgelegenes Gebiet.

00:34:07: da muss man mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff hin und wir konnten bequem mit dem Flugzeug dorthin und das ist ein riesiges Gebiet.

00:34:16: Und diese Leute, die ihr hier seht waren zum Teil zwei drei Tage unterwegs auf dem Fluss, mit dem Kanu oder einfach zu Fuß unterwegs bis sie dann an diesem Ort waren wo wir einen viertägigen Kurs gehabt haben.

00:34:33: An diesem Kurs konnten wir ihnen aufzeigen was es bedeutet mit Jesus unterwegs zu sein, auch aufzeigen wie sie die Jugendarbeit machen können und so haben wir ihnen Werkzeuge mitgegeben wo Sie eben diese Jugendarbei zum Teil neu starten oder einfach weiterführen können.

00:34:52: So können wir auch beten für diese freiwilligen Mitarbeiter sich einfach investieren und sehr viel auf sich nehmen damit sie diesen Dienst im Reich Gottes machen können.

00:35:03: Und ich möchte auch dich fragen, was bist du bereit in die Gemeinde zu investieren?

00:35:07: Bist du bereit auch in einem Team mitzuarbeiten um der Gemeinde zudienen?

00:35:15: Ein weiterer Bereich war das Morningstar.

00:35:17: Das sind Kinderstunden in den armen Vierteln und wir dürfen das in Leih gerade außerhalb von unserem Stationszaun machen.

00:35:26: Wir sind jede Woche mit einem Team von Bibelschul-Studenten an zwei Standorte gegangen haben die Kinder gesammelt mit ihnen Lieder gesungen, Bibelferse gelernt, Geschichten aus der Bibel weitergegeben und manchmal auch noch ein Spiel gemacht.

00:35:44: Und einer von diesen Jungs die in diesem Programm mit dabei waren das war Cem Ford Und auf diesem Foto seht ihr seine Eltern, und er hat auch noch eine ältere Schwester.

00:35:55: Nach einem solchen Morningstar-Programm ist er zu mir gekommen und hat mir gesagt, er wünscht sich schon so lange eine eigene Bibel!

00:36:02: So durften wir ihm diesen Wunsch erfüllen und wir staunten einfach wie er voller Freude in Gottes Wort forste, wie er die Bibelfersse suchte und auswendig lernte, wie Er die Geschichten nachschlug und auch mit in die Kinderstunden brachte.

00:36:22: Auf der mittleren Foto, da seht ihr das zu Hause dieser Familie es ist ein Raum eine kleine Feuerstelle.

00:36:30: draußen ist die Küche und dann rechts die Toilette die sie mit zwei Familien zusammen teilen.

00:36:38: Wasser holten Sie immer in einem kleinen Bach der durch dieses Settlement runterfloss häufig Nicht klares Wasser, sondern eherbraun.

00:36:50: Und das ist das Leben dieser Familie und vieler anderer auch in Pienschi.

00:36:56: Wenn wir dann wieder auf die andere Seite des Zaunes gingen, ein paar Fotos von unserer Wohnung.

00:37:03: Für uns war es immer wieder eine Herausforderung.

00:37:06: Wie gehen wir mit all diesem Luxus um?

00:37:09: Ich möchte euch fragen – all das Materielle, das wir besitzen dürfen, ist es einfach für dich?

00:37:16: Brauchst du immer mehr oder ist das etwas, was du bekommen hast und dass du auch gebrauchen möchtest um Reich Gottes zu bauen?

00:37:27: Über die Jugendarbeit bin ich auch immer mehr in die Gemeinde Arbeit hineingewachsen.

00:37:32: Zum einen war ich am Sonntag prädigen und zum anderen wurde ich dann auch eingeladen in die Sitzungen.

00:37:39: im Gemeindekreis.

00:37:40: in Leih wo ich aktiv war gibt es auch einen Vorstand, ein Managementteam und da wurde ich dann eingeladen.

00:37:49: Am Anfang war ich schon ein bisschen fehl am Platz.

00:37:52: Ich habe kaum verstanden von welchen Ortschaften und welchen Personen sie da sprechen Und auch die Probleme waren mir fremd.

00:37:59: Aber immer mehr konnte ich profitieren und merkte dann was wirklich ansteht in der Gemeinde.

00:38:05: So konnte ich auch einen Input geben in der Bibelschule wo ich Pastoren ausbilden sollte kulturell und kontextgerecht arbeiten.

00:38:18: Sie haben mich einfach mitgenommen und mich als Bruder angesehen, so konnte ich sehr viel lernen und mit ihnen unterwegs sein.

00:38:27: Immer öfters dann wurde ich auch eingeladen für wenn es eine Taufe gab und so freute ich mich auch in abgelegenen Gebieten wo man manchmal acht bis acht Stunden oder auch zwei Tage unterwegs war.

00:38:41: viel mit dem Auto, aber dann auch zu Fuß.

00:38:43: Oder dann eine Hochzeit oder einfach eine Konferenz wo ich wirklich mit diesen Leuten in den abgelegenen Gebieten zusammen sein konnte ein Wochenende investieren konnte und einfach selber auch viel profitieren konnte.

00:38:59: Ein weiteres Projekt Ich habe ganz zum Start unserer Zeit in Auftrag bekommen, das Geschichtenprojekt.

00:39:07: Da ging es darum die neutestamentlichen Geschichten als Hörspiel zu schreiben und dann auch aufzunehmen.

00:39:13: So habe ich zum start unserer vier Jahre Pitching gelernt, indem ich diese biblischen Geschichten geschrieben und mit verschiedenen Leuten auch besprochen habe.

00:39:23: Und dann ganz zum Schluss, nachdem ich das Projekt lange ein bisschen liegen gelassen habe, hat es dann häufiger so ausgesehen.

00:39:30: Wo ich mit Bibelschulstudenten und Kinder der Station auch diese Aufnahmen machen konnte.

00:39:37: Es gibt jeweils noch einen Bibelfers dazu, der vertont wird.

00:39:42: Diese Aufnahmen stellen noch an, wenn es im Januar wieder zurückgeht.

00:39:47: Und das Ziel ist eine SD-Card die dann auch in den Bücherläden verkauft werden kann so dass auch mit dem Aufkommen der Handys und Smartphones, die immer weiter in den Bus stringen, das Evangelium auch mitgetragen werden kann.

00:40:03: So nun auch nochmal seine Frage für euch.

00:40:06: Ich denke, Hörspiel auf einer SDK ist jetzt nicht mehr so das Innovativste in Deutschland.

00:40:12: Aber ich möchte euch herausfordern seit kreativ, seit mutig und findet neue Wege, dass Evangelium auch in Deutschland zu verbreiten?

00:40:20: Vielleicht braucht es, dass du eine verrückte Idee mal aussprichst ihr in einer Gruppe diskutiert und so einfach auch Wege findet, das Evangelium weiterzutragen!

00:40:34: Die Arbeit unter den Unistudenten hat mir immer sehr auch herausgefordert.

00:40:40: in Leih, gibt es eine Universität und da wurde ich immer wieder auch eingeladen regelmäßig.

00:40:48: Einmal im Monat konnte ich mit ihnen unterwegs sein, andachten machen und das war immer wieder schön weil sie sind von verschiedenen Gebieten aus ganz Papua Neuginea Und da gibt es eine Verbindung von den gläubigen Studenten, wo ich dann einfach geistlich sie schulen konnte und richten konnte.

00:41:11: Und auch Herausforderungen erkennen konnte, die sie eben drin sind.

00:41:17: So waren Freutschaften entstanden, welche ich immer wieder sehr geschätzt habe.

00:41:24: Bist du bereit zu jungen Gläubigern?

00:41:28: eine Beziehung aufzubauen, was Sie dann auch sehen können wie du selber Jesus nachfolgst.

00:41:37: Mit diesem Bild kommen wir schon bald zum Schluss unseres Vortrags.

00:41:41: das ist die Aussicht auf der Station im Kasam aufgenommen gerade vor und dem Häuschen in dem wir dann im Januar einziehen werden.

00:41:52: Mit dem Wessel der Station kommen auch neue Aufgaben auf uns zu.

00:41:57: Die Bibelschule fällt weg, die befindet sich ja in Leih.

00:42:00: Gemeinde und Jugendarbeit werden wir weiterhin auch machen können und auch mit Kindern werde ich bestimmt wieder Wege finden, auch in dieser Arbeit weiter tätig zu sein.

00:42:12: Auf der Station gibt es im Kasan auch Schulen Primaar und High School, wo auch Religionsunterricht stattfindet was eine der Möglichkeiten ist.

00:42:23: Weiter wird vor allem andere im Meer in das Finanzwesen mit hineingenommen.

00:42:28: Er ist gelernter Koch und hat einfach einen kleinen Kurs in diesem Bereich gemacht und in Leih schon ein paar Erfahrungen sammeln können.

00:42:38: doch weil wir Ja, einfach Leute brauchen gerade im Finanzwesen ist nun intern andere die Lösung weil wir niemanden gefunden haben bisher um da wenigstens ein bisschen Entlastung zu geben und in einen kleineren Stellenprozent auch in diese Aufgaben hineinzugehen.

00:43:02: Ja ganz die Lösung bin ich nicht und darum brauchen wir die Unterstützung brauchen wir deine Unterstützung.

00:43:08: Hilf mit zu beten, dass sich Leute entscheiden auch nach Papua Neuginéa zu gehen und uns zu unterstützen.

00:43:15: Ganz praktisch eben gerade im Finanzwesen damit ich meine Gaben andersweilig einsetzen kann.

00:43:22: Ich habe zwar Freude in den Finanzen zu arbeiten doch sehe ich auch bei meinen Begrenzungen dort.

00:43:29: Hier sind nur drei von sieben Stellen ausgeschrieben Und ich möchte euch ermutigen auf missionglobal.gfc.ch zu gehen, was es gibt viele praktische Unterstützung müssen.

00:43:44: wir haben dann aber sehr wichtig natürlich im Gebet betet dass sich Leute entscheiden für ja eben uns zu unterstützen für die Gemeinde die einfach unsere Hilfe immer noch nötig hat.

00:44:00: Im Gebenen sah mich sehr gefreut, zu Beginn dieses Gottesdienstes ein Zeichen von den Kindern zu erhalten.

00:44:07: Ja wir stehen hinter euch und das tut gut!

00:44:09: Und da freuen wir uns sehr darüber und möchte mich vielmals bedanken für die Gabe aber dann eben auch im Gehen.

00:44:18: Und wieder die Frage was ist wirklich wichtig in deinem Leben?

00:44:25: Was sind wir bereit aufzugeben für das Evangelium?

00:44:33: Wir verschicken monatlich einen Rundbrief, wenn wir in PNG sind.

00:44:37: Wer daran Interesse hat darf sich gerne hinten auf dem Tisch in der Liste eintragen.

00:44:43: Wir verschcken das per E-Mail oder per WhatsApp – es ist das gleiche Dokument!

00:44:47: Ihr dürft einfach aussuchen, auf welchem Kanal ihr es lieber bekommt.

00:44:51: Weiter hat das hinten auch unsere Gebetskarten.

00:44:54: da dürft ihr euch gerne bedienen und wir haben auch von jedem Jahr ein Fotobuch gemacht die auch hinten ausgestellt sind.

00:45:01: wer noch mehr Bilder sehen möchte darf da gerne durchpletten und auch ein paar andere Sachen auf dem Tisch noch anschauen.

00:45:13: Bevor wir jetzt noch zu den Gebetsanliegen kommen möchte ich noch Fragen.

00:45:16: gibt Noch eine Frage oder etwas, das euch jetzt gerade noch beschäftigt?

00:45:21: Sonst sind wir im Anschluss.

00:45:22: Sind wir noch ein bisschen da?

00:45:24: Wir haben noch Zeit!

00:45:25: Aber falls es ja eine Frage, die vielleicht im Interesse aller ist, könnt ihr sie jetzt stellen und dann können wir sie noch beantworten.

00:45:38: Es scheint nicht der Fall zu sein.

00:45:40: Wie gesagt, wir sind noch da.

00:45:41: Wir haben Zeit heute und freuen uns noch über persönliche Begegnungen.

Über diesen Podcast

«Gemeinde für Christus» ist Bekenntnis und Ausrichtung. Wir sind eine evangelische Freikirche in welcher Jesus Christus im Zentrum steht. Wir glauben an die Freiheit, welche wir durch Jesus erhalten haben und haben den Wunsch, so zu leben wie er. Wir beten, dass Menschen Jesus Christus begegnen. Deshalb wünschen wir dir, dass du mit diesen Predigten Gott erlebst.

von und mit Gemeinde für Christus e.V.

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